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Die „Stadt der deutschen Dichtung“ und der Nationalsozialismus. Der andere Heidelberg-Mythos



Heidelberg gilt bis heute als Stadt der Romantik und studentischer Lebensfreude. Weniger bekannt ist jedoch ihre Rolle als nationaler Erinnerungsort, dessen literarische Deutungen seit dem 19. Jahrhundert eng mit politischen und ideologischen Interessen verknüpft waren. Der Vortrag beleuchtet, wie Heidelberg in Romanen und Erzählungen als Symbol deutscher Geschichte, nationaler Identität und später auch nationalsozialistischer Weltanschauung inszeniert wurde. Im Mittelpunkt stehen die Heidelberger Autoren Rudolph Stratz, Irma von Drygalski und Fritz Frey, deren heute weitgehend vergessenes Werk zeigt, wie der Heidelberg-Mythos im Kontext konservativer und nationalsozialistischer Kulturpolitik entstand und genutzt wurde.
In Kooperation zwischen der Initiative Heidelberger Stolpersteine und der Volkshochschule Heidelberg.
  • Eintritt frei

  • Gebührenfrei
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  • Kursnummer: 1111e
  • Start:
    Mi. 23.09.2026
    19:00 Uhr
    Ende:
    Mi. 23.09.2026
    20:30 Uhr
  • 2 Unterrichtseinheiten
  • Dozent*in:
  • Veranstaltungsort:
  • Kontakt:
    Fragen zur Buchung: Team Gesellschaft 06221 9119-75 gesellschaft@vhs-hd.de