Vortrag
Kurse (17)
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Rundgänge durch die Stadtbücherei
Lassen Sie sich von Kolleginnen und Kollegen durch die Stadtbücherei führen! Wir stellen Ihnen alle Medien- und Servicebereiche des Hauses vor, demonstrieren Suchmöglichkeiten und -strategien im Medienbestand und informieren über die Metropol-Card sowie über die selbständige Medienverbuchung und alle Neuentwicklungen.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei. Treffpunkt jeweils im Eingangsbereich.
Termine:
Freitag, 13.03.26, 17 Uhr
Dienstag, 16.06.26, 17 Uhr
Mittwoch, 23.09.26, 17 Uhr
Sie haben Interesse an einer Führung durch die Stadtbücherei?
Kontakt: Vanessa Weigerding, vanessa.weigerding@heidelberg.de Tel: 06221 – 5836090
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 5 Personen.
Medieval Movie (K)Nights
Burgen werden erobert, Schlachten geschlagen, Burgfräulein umgarnt und zwischendurch rollen die Köpfe - welches Bild zeichnen Filme vom Mittelalter? Wie passen Regisseur*innen die historischen Vorlagen immer wieder an, um uns eine ganz eigene Geschichte zu erzählen?
Seit den Anfängen des Films dienen historische Stoffe und Legenden als Inspiration und Projektionsfläche für aktuelle gesellschaftliche Probleme und Themen. Filme über das Mittelalter müssen daher vor allem im Hinblick auf ihre Entstehungszeit betrachtet werden; gleichzeitig prägen sie mit eindrucksvollen Bildern unsere Vorstellung dieser vergangenen Zeiten.
In der Reihe MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS widmen sich Historiker*innen der Universität Heidelberg diesen Dynamiken zwischen Geschichte und Film, indem sie der Be- und Verarbeitung von mittelalterlichen Legenden, Personen und Ereignissen auf der Leinwand nachgehen. Die Filme werden im Karlstorkino gezeigt und von einem einführenden Vortrag begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Die MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS sind eine Kooperation des Historischen Seminars der Universität Heidelberg und dem Karlstorkino - Medienforum Heidelberg e.V. sowie der vhs Heidelberg.
Tickets gibt es vor Ort oder im Vorverkauf über die Seite des Karlstorkinos www.karlstorkino.de
Aurvandil, König eines nordischen Inselreichs um 900, kehrt siegreich aus dem Krieg zurück und ist bereit, die Herrschaft an seinen Sohn Amleth zu übergeben. Doch ein brutaler Verrat durchkreuzt seine Pläne: Amleth muss mit ansehen, wie sein Vater ermordet wird, und schwört Rache. Jahre später kehrt er zurück – unerkannt und entschlossen, sein Versprechen blutig einzulösen.
Mit The Northman entwirft Regisseur Robert Eggers ein eindringliches und düsteres Bild der nordischen Welt. Eine scheinbar geerdete Rachegeschichte verwebt er mit einer Vielzahl an Sagen, Legenden und religiösen Ritualen und erschafft damit seine ganz eigene Version eines gewaltvollen Frühmittelalters, das er mit eindrucksvoller visueller Wucht auf die Leinwand bringt.
Dr. Aaron Vanides geht in seinem einführenden Kurzvortrag dieser Filmvision näher auf den Grund und zeigt auf, was für ein Bild des frühmittelalterlichen Nordens der Film vermittelt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen und eine gemeinsame Diskussion.
Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“, schrieb Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert. Die Wissenschaft scheute lange die „Herzensgründe“ oder auch Bauchentscheidungen wie der Teufel das Weihwasser. Aber: Gute Entscheidungen basieren oft auf einer unbewussten Intelligenz, die sehr schnell operiert und gerade in komplexen Situationen faszinierend einfach ist, sicher im Erkennen des Wesentlichen und logischen Abwägungen weit überlegen. Das heutige Wissen über das Bauchgefühl revolutioniert unser Bild vom menschlichen Verstand. In einer komplizierten Welt lehren uns Entscheidungen „aus dem Bauch“ die Lebenskunst - paradox formuliert - intuitiv zu wissen, was sich nicht zu wissen lohnt.
Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Psychologe, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den AAAS Preis für den besten Artikel in den Verhaltenswissenschaften, den Communicator-Preis und den Deutschen Psychologie-Preis.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Management trifft Menschlichkeit: Berufsbetreuung als Berufung
Menschen, die ihre Angelegenheiten aufgrund gesundheitlicher oder geistiger Einschränkungen nicht mehr selbst regeln können, benötigen Unterstützung. Die Betreuungsbehörde der Stadt Heidelberg sucht deshalb aktuell wieder engagierte Personen, die als freiberufliche rechtliche Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer tätig werden möchten.
Diese vertreten die Interessen volljähriger Menschen in Vermögens-, Gesundheits- und Behördenangelegenheiten. Sie arbeiten selbstständig und flexibel in Voll- oder Teilzeit. Die Vergütung erfolgt nach dem Vormünder- und Betreuungsvergütungsgesetz (VBVG). Im Vortrag werden alle Informationen zur Berufsbetreuung gegeben und die Voraussetzungen für diese Tätigkeit, etwa die nachgewiesene Sachkunde sowie eine Registrierung nach gesetzlichen Vorgaben, erläutert.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich.
„Zukunft der industriellen Produktion in Deutschland“
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Die industrielle Produktion ist das Rückgrat unseres Wohlstands – doch sie steht massiv unter Druck: Globale Konkurrenz, fragile Lieferketten, geopolitische Krisen und der Klimawandel fordern uns heraus. Die Frage ist nicht, ob wir unsere Produktion neu denken müssen, sondern wie schnell. Eine vernetzte Wertschöpfung im Sinne von Industrie 4.0 ist dabei weit mehr als Effizienzsteigerung: Sie ist der Schlüssel zu einer Produktion, die wettbewerbsfähig, resilient, nachhaltig – und damit zukunftsfähig ist.
Björn Sautter wirft einen Blick in die Zukunft der industriellen Wertschöpfung. Er gibt Einblicke in strategische Überlegungen und Forschungsansätze, die den Weg in eine intelligente und nachhaltige Industrieproduktion in Deutschland weisen und unterfüttert diese mit anschaulichen Beispielen aus der industriellen Praxis. Er ist Senior Expert Industrie 4.0 bei der Festo SE & Co. KG, einem der weltweit führenden deutschen Unternehmen für Automatisierungstechnik und technische Bildung. Er ist ebenso stellvertretender Industriesprecher des Forschungsbeirats Industrie 4.0.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Sprechende Steine. Neue Forschungen zu den römischen Inschriften aus dem Rhein-Neckar-Raum
Die römische Provinz Germania superior, auf deren Areal sich das heutige Heidelberg befindet, ist eine der inschriftenreichsten Regionen des Römischen Reiches. Obwohl nur wenige literarische Quellen über deren Geschichte berichten, ermöglichen uns die zahlreichen Grabinschriften, Weihemonumente und Meilensteine dennoch einen unmittelbaren Einblick in die Sozial-, Verwaltungs- und Alltagsgeschichte Obergermaniens. Zugleich ermöglicht die Analyse der materiellen Hinterlassenschaften der römischen Inschriftenkultur weiterreichende Schlüsse über die Frage danach, warum die Menschen im Römischen Reich Monumente in so großer Zahl mit Inschriften versahen. Der Vortrag wird wesentliche Ergebnisse der neuesten Forschung zu diesem Gebiet vorstellen.
In Kooperation des Instituts für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde der Universität Heidelberg mit der Volkshochschule Heidelberg.
Brand name oder No name?
Die Mitarbeiter*innen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Landesakademie von Baden-Württemberg) sowie anderer deutscher Wissenschaftsakademien suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die folgenden Vorträge (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) gewähren einen Einblick in die aktuellen Arbeiten verschiedener Forschungsstellen, die in der Regel über das Akademienprogramm gefördert werden. Das Akademienprogramm ist das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands und fördert über die acht Landesakademien der Wissenschaften in Deutschland, die sich zur Akademienunion zusammengeschlossen haben, aktuell 128 Forschungsprojekte.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, im historischen Hofgarten der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen. Beginn ist jeweils 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Vorträge finden in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Volkshochschule statt.
Töpfer und Maler bestimmten das Erscheinungsbild einer Werkstatt, sie legten Größen und Formen, Techniken der Bemalung und Art der Dekoration fest. Dabei hatten Töpfer weit mehr Einfluss, als wir heute gemeinhin annehmen: In der täglichen Arbeit bestimmten sie neben Größe und Form auch den Rahmen für die figürliche Bemalung, während der Maler für die Umsetzung dieser Vorgaben und natürlich für seine eigene Bildgestaltung zuständig war. Als Werkstattbesitzer durfte der Töpfer bei allen ästhetischen Überlegungen den wirtschaftlichen Erfolg nicht aus dem Auge verlieren, woraus seine besondere Verantwortung für das Gefäß erwuchs.
Die Werkstatt, die im Fokus des Vortrags stehen wird, war etwa zwischen 520 und 490 v. Chr. in Athen aktiv und vor allem bekannt für perfekt getöpferte große, aufwändig verzierte Gefäße, die in zwei Techniken, einer traditionellen sowie einer neuen, bemalt wurden. Daneben entstand in der Werkstatt aber auch Massenware, kleinere Gefäße in standardisierter Form und Größe. So ließen sich unterschiedliche Abnehmergruppen ansprechen und bedienen. Alle Gefäße verkauften sich gleichermaßen gut in Etrurien, wohin sie von Händlernetzwerken gebracht wurden, die mit den Malern zusammenarbeiteten. Einige der Protagonisten signierten ihre Arbeit, viele andere nicht. Was sagt uns das über Marketingstrategien?
Prof. Dr. Bettina Kreuzer studierte Klassische Archäologie, Ur- und Frühgeschichte und Alte Geschichte in Würzburg und Freiburg. Sie wurde 1991 zur attisch schwarzfigurigen Keramik aus dem Heraion von Samos promoviert und habilitierte sich 2003 mit einer Studie zur Rolle der Heroen Herakles und Theseus im archaischen Athen. Seit 2010 ist sie Mitarbeiterin des Corpus Vasorum Antiquorum und bearbeitet attische Keramik aus den Antikensammlungen in München.
Darf ein Christ in den Krieg ziehen?
Die Mitarbeiter*innen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Landesakademie von Baden-Württemberg) sowie anderer deutscher Wissenschaftsakademien suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die folgenden Vorträge (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) gewähren einen Einblick in die aktuellen Arbeiten verschiedener Forschungsstellen, die in der Regel über das Akademienprogramm gefördert werden. Das Akademienprogramm ist das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands und fördert über die acht Landesakademien der Wissenschaften in Deutschland, die sich zur Akademienunion zusammengeschlossen haben, aktuell 128 Forschungsprojekte.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, im historischen Hofgarten der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen. Beginn ist jeweils 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Vorträge finden in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Volkshochschule statt.
Briefe sind eine wichtige, gleichwohl immer noch wenig ausgewertete und kaum digitalisierte Quelle zur Erforschung der Frühen Neuzeit. Es werden die unterschiedlichsten Fragen erörtert, so zum Beispiel, wie man Bücher am günstigsten und sichersten von A nach B transportiert oder auch, wie man sich als Christ im Krieg zu verhalten habe. Man stößt darauf, dass die Frage, ob ein Christ Soldat sein darf, in der Reformationszeit heftig umstritten war. Wer rang mit wem in dieser Sache? Welche Argumente wurden pro und contra ins Feld geführt?
Prof. Dr. Christoph Strohm war von 2006 bis 2024 Professor für Reformationsgeschichte und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Heidelberg. Er ist Leiter des Projekts „Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620)“ an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, deren ordentliches Mitglied er seit 2008 ist.
Behinderten- und Bedürftigentestament und Lösungen für Patchwork-Familien
Eltern wollen in aller Regel das Beste für ihre Kinder. Bei der Regelung ihres Nachlasses werden deshalb neben einem eventuellen Ehegatten die Kinder zu Erben eingesetzt. Für manche Eltern stellt sich jedoch die Frage, ob ihre Kinder bei einer „normalen“ Erbeinsetzung tatsächlich in den Genuss des Erbes kommen werden. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Die Kinder können in einem Insolvenzverfahren stehen oder überschuldet sein. Die Kinder können Unterstützung vom Sozialhilfeträgern erhalten, die bei eigenem Vermögen entfallen würde, so dass das ererbte Vermögen aufgebraucht würde, ohne dass die Kinder eine Verbesserung ihrer Lebensstellung erfahren würden. Es ist aber auch möglich, dass die Kinder aufgrund anderer Erben oder am Nachlass Beteiligter Gefahr laufen, im Nachlassverfahren oder bei der Erbauseinandersetzung benachteiligt zu werden. Dies kann bei Patchworkfamilien der Fall sein oder immer dann, wenn schon zu Lebzeiten der Eltern absehbar ist, dass die im Testament Bedachten nicht in der Lage sein werden, den Nachlass einvernehmlich abzuwickeln. Für all diese Fälle gibt es Lösungen. Stichworte sind unter anderem das Behinderten- oder Bedürftigentestament.
Der Vortrag macht auf möglicherweise noch nicht bekannte Probleme aufmerksam und zeigt Lösungen, um auch Kindern und Familien in besonderen Lebenssituationen gerecht zu werden.
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Medieval Movie (K)Nights
Burgen werden erobert, Schlachten geschlagen, Burgfräulein umgarnt und zwischendurch rollen die Köpfe - welches Bild zeichnen Filme vom Mittelalter? Wie passen Regisseur*innen die historischen Vorlagen immer wieder an, um uns eine ganz eigene Geschichte zu erzählen?
Seit den Anfängen des Films dienen historische Stoffe und Legenden als Inspiration und Projektionsfläche für aktuelle gesellschaftliche Probleme und Themen. Filme über das Mittelalter müssen daher vor allem im Hinblick auf ihre Entstehungszeit betrachtet werden; gleichzeitig prägen sie mit eindrucksvollen Bildern unsere Vorstellung dieser vergangenen Zeiten.
In der Reihe MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS widmen sich Historiker*innen der Universität Heidelberg diesen Dynamiken zwischen Geschichte und Film, indem sie der Be- und Verarbeitung von mittelalterlichen Legenden, Personen und Ereignissen auf der Leinwand nachgehen. Die Filme werden im Karlstorkino gezeigt und von einem einführenden Vortrag begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Die MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS sind eine Kooperation des Historischen Seminars der Universität Heidelberg und dem Karlstorkino - Medienforum Heidelberg e.V. sowie der vhs Heidelberg.
Tickets gibt es vor Ort oder im Vorverkauf über die Seite des Karlstorkinos www.karlstorkino.de
Im dritten Teil der Kultfilmreihe um den wohl bekanntesten Archäologen der Filmgeschichte begeben sich Indiana Jones und sein Vater im Jahr 1938 auf eine abenteuerliche Reise rund um den Globus – auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Gefährliche Fallen, Rätsel und skrupellose Gegner stellen sich ihnen in den Weg: Auch deutsche Truppen sind dem sagenumwobenen Artefakt auf der Spur, um dessen Macht für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Wird es Indiana Jones gelingen, das Geheimnis des Heiligen Grals zu lüften, bevor es zu spät ist?
Der Abenteuerfilm aus dem Jahre 1989 verbindet humorvolle Elemente mit Action, Drama und Mystery – eine Mischung, die ihn zu einem weltweiten Publikumserfolg machte. Gleichzeitig entwirft er ein vielschichtiges Bild der Vergangenheit und davon, wie sie erschlossen werden kann: Das Mittelalter erscheint hier als eine Epoche, die zahlreiche Spuren in der Welt hinterlassen hat, die es zu rekonstruieren und zu deuten gilt, um ihre Geheimnisse zu lüften.
Wie der Film diesen Prozess inszeniert und welche Bilder des Mittelalters er dabei transportiert, zeigt Historiker Prof. Dr. Romedio Schmitz-Esser in seinem einführenden Kurzvortrag. Im Anschluss an Vortrag und Film besteht die Möglichkeit für Fragen und eine gemeinsame Diskussion.
Musik, Wissenschaft und Technik - eine harmonische Reise durch zwei Jahrhunderte
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten.
Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Maschinelles Lernen verstehen – eine physikalische Perspektive
Die Mitarbeiter*innen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Landesakademie von Baden-Württemberg) sowie anderer deutscher Wissenschaftsakademien suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die folgenden Vorträge (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) gewähren einen Einblick in die aktuellen Arbeiten verschiedener Forschungsstellen, die in der Regel über das Akademienprogramm gefördert werden. Das Akademienprogramm ist das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands und fördert über die acht Landesakademien der Wissenschaften in Deutschland, die sich zur Akademienunion zusammengeschlossen haben, aktuell 128 Forschungsprojekte.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, im historischen Hofgarten der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen. Beginn ist jeweils 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Vorträge finden in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Volkshochschule statt.
Algorithmen des maschinellen Lernens (ML) durchdringen zunehmend unser Leben. Sie sagen vorher, aber ihre Entscheidungen bleiben oft opak, d.h. unzugänglich oder unverständlich. Richtlinien und Experten fordern mehr Transparenz und Erklärungen, als seien ML-Algorithmen Kommunikationspartner. Wir betrachten sie als physikalische Systeme, die mit ihrer Umwelt interagieren. Dies öffnet neue Perspektiven für unser Verständnis: Maschinelles Lernen ist eine Art anpassungsfähiges Verhalten. Opakheit entsteht durch Komplexität, die je nach Abstraktionsebene reduziert werden kann oder nicht. Verständnis entsteht dann nicht durch mehr Transparenz oder Erklärungen, auch nicht durch weniger Komplexität, sondern durch einen sinnvollen Wechsel der Abstraktionsebene. Die physikalische Perspektive gibt auch Anstöße für eine neue Generation von KI: wenn ML-Algorithmen physikalische Systeme simulieren können, ist dies auch umkehrbar, und somit können physikalische Systeme neue Arten Künstlicher Intelligenz verkörpern.
Dr. Miriam Klopotek studierte Physik in Berlin und Tübingen und wurde 2021 an der Universität Tübingen promoviert. Seit 2022 ist sie Gruppenleiterin am Stuttgarter Zentrum für Simulationswissenschaften (Exzellenzcluster SimTech). Seit 2023 ist sie Co-Leiterin (mit Eric Raidl) des WIN-Projekts „Komplexitätsreduktion, Erklärbarkeit und Interpretierbarkeit“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Sie interessiert sich für die Wechselwirkungen und Analogien zwischen künstlicher Intelligenz und physikalischer Dynamik, speziell der, die kondensierte Materie zugrunde liegt.
PD Dr. Eric Raidl studierte Philosophie, Informatik und Mathematische Logik in Berlin und Paris. 2014 wurde er an der Universität Paris Sorbonne promoviert und 2022 an der Universität Konstanz habilitiert. Er arbeitete an der École Normale Superieure Paris, der Universität Konstanz, und am University College Freiburg. Seit 2019 ist er an der Universität Tübingen als Co-PI des Philosophy and Ethics Lab im Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen für die Wissenschaft“ tätig. Seine Themenbereiche sind Erkenntnistheorie, Philosophie der Wissenschaft, Logik und KI.
Frankreich vor den Präsidentschaftswahlen
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert? Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen?
Diese Fragen diskutieren die Journalistinnen Helene Bubrowski und Michaela Wiegel.
Helene Bubrowski ist Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ.
Michaela Wiegel ist Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Sichere Alternativen zu Google, Word, Outlook + Co
Die meisten von uns nutzen Programme von Microsoft und Google, ohne sich Gedanken darüber zu machen, dass sie jede Menge unserer persönliche Daten an die Hersteller senden. Dabei gibt es datenschutzfreundliche Alternativen, die auch kompatibel mit MS-Office und anderer Software sind.
In dieser Online-Veranstaltung lernen sie hochwertige, aber leicht zu bedienende Office- und Mail-Programme, Browser, Navigationssysteme und Suchmaschinen kennen, die Sie sofort sicher und kostenlos nutzen können.
Wege aus der Vereinsamung – zurück ins Leben
Wir sind soziale Wesen, isolieren uns aber auch durch die Digitalisierung immer mehr voneinander. Das ist nicht nur ein soziales, sondern auch ein biologisches Problem, denn Einsamkeit macht krank und kann sogar die Lebensdauer verkürzen.
Die Weltgesundheitsorganisation hat Einsamkeit als "Pandemie des 21. Jahrhunderts" definiert. Von den älteren Menschen fühlt sich inzwischen jeder Vierte alleingelassen. In dieser Online-Veranstaltung werden Wege aufgezeigt, um zur Gemeinsamkeit zurück zu finden und trotzdem am Puls der Zeit zu bleiben.
Unsterblich durch KI?
Wären Sie gerne unsterblich? Immer mehr Menschen existieren als KI-gesteuerte, personifizierte Avatare im Internet weiter, damit Angehörige und Freunde dort auch nach deren Tod weiter mit ihnen kommunizieren können. In den USA ist es der neuste Trend, aber: Macht das Sinn? Welche sozialen, finanziellen und juristischen Konsequenzen hat das? Ein informativer, mit Videos angereicherter Online-Vortrag - manchmal auch leicht creepy - über die neue digitale Trauerkultur.
Ihr digitaler Nachlass
Wir lagern Daten in Clouds und Social Media-Accounts, shoppen online, haben Internet-Abos und brauchen dazu viele Passwörter. Doch wer hat nach unserem Tod Zugriff auf all diese Daten? Und umgekehrt: Wenn Sie Erbe eines solchen Nachlasses werden, erben Sie auch dessen finanzielle Verpflichtungen. Die sich regelmäßig verlängern, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden.
In diesem Online-Vortrag lernen Sie, wie Sie das digitale Durcheinander mit einfachen Mitteln strukturieren und Ihren digitalen Nachlass geordnet übergeben können.
(Bitte beachten: Das ist keine Rechtsberatung im juristischen Sinn.)