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Rundgänge durch die Stadtbücherei
Lassen Sie sich von Kolleginnen und Kollegen durch die Stadtbücherei führen! Wir stellen Ihnen alle Medien- und Servicebereiche des Hauses vor, demonstrieren Suchmöglichkeiten und -strategien im Medienbestand und informieren über die Metropol-Card sowie über die selbständige Medienverbuchung und alle Neuentwicklungen.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei. Treffpunkt jeweils im Eingangsbereich.
Termine:
Mittwoch, 23.09.26, 17 Uhr
Donnerstag, 12.11.26, 17 Uhr
Freitag, 11.12.26, 17 Uhr
Dienstag, 19.01.27, 17 Uhr
Mittwoch, 17.02.2027, 17 Uhr
Sie haben Interesse an einer Führung durch die Stadtbücherei?
Kontakt: Vanessa Weigerding, vanessa.weigerding@heidelberg.de Tel: 06221 – 5836090
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 5 Personen.
Populäre Irrtümer über die deutsche Sprache
Was ist "richtiges" Deutsch - und wer entscheidet das überhaupt?
In diesem Vortrag räumt Prof. Dr. Henning Lobin mit weit verbreiteten Missverständnissen über die deutsche Sprache auf.
Er beleuchtet, wie das Hochdeutsche entstand, warum Mehrsprachigkeit eigentlich der Normalfall ist und weshalb der Duden keine offizielle Instanz ist.
Der Gastdozent Prof. Dr. Henning Lobin ist wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim
Ayurveda und Verdauung / Ernährung und Psyche
Sie möchten gerne mehr über Ayurveda, das "Wissen vom Leben" erfahren? Unsere zweiteilige Seminarreihe vermittelt Ihnen Grundlagenwissen in kompakter Form. So gewinnen Sie einen Einblick in die Lehren dieser Jahrtausende alten Heilkunst. Die zwei Kursteile sind unabhängig voneinander buchbar.
Die Kursleiterin ist Ayurvedatherapeutin und Ernährungsberaterin.
In diesem 2. Teil der Kursreihe vertiefst Du Dein Verständnis darüber, wie Dein emotionaler Zustand die Darmgesundheit beeinflusst und wie Du mit gezielten, dosha-spezifischen Gewürzen für die drei unterschiedlichen Konstitutionstypen Vata, Pitta, Kapha Deine Verdauung unterstützen kannst. Gleichzeitig lernst Du, in welchem Zusammenspiel Nahrungsmittel Dein psychisches Wohlbefinden fördern, und Du erfährst, was Gesundheit im Ayurveda wirklich bedeutet: eine harmonische Verbindung von Körper, Geist und Ernährung. Nach diesem Seminar wirst Du die Zusammenhänge klar verstehen und wissen, wie Du sehr einfach für mehr Wohlbefinden auch auf psychischer Ebene sorgen kannst.
Die Kursteile der Reihe sind unabhängig voneinander buchbar. Vorkenntnisse, wie sie z. B. in Kurs Nr. 3104 vermittelt wurden, sind von Vorteil.
Bringe gerne etwas zum Schreiben mit.
Veränderungsstress. Warum tun sich Gesellschaften mit Veränderungen so schwer?
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Veränderungen wahrnehmen und wie unterschiedliche Gruppen auf sozialen Wandel reagieren. Es soll gezeigt werden, dass ein Teil unserer gegenwärtigen Konflikte mit der starken Dynamisierung der Gesellschaft zu tun haben. Es wird auch diskutiert, wie sich Kontinuitätsbedürfnisse und Veränderungsanforderungen miteinander kombinieren lassen.
Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen. 2021 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seine Bücher "Ungleich vereint. Warum der Osten anders bleibt" (2024) sowie die gemeinsam mit Thomas Lux und Linus Westheuser verfasste Studie "Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft" (2023) standen monatelang auf der Sachbuch-Bestenliste und auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Für "Ungleich vereint" erhielt er außerdem den Bayrischen Buchpreis 2024 und stand auf der Shortlist für den Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Gemeinsames und Kurioses unter den Sprachen Europas
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Wir machen uns auf eine Rundreise durch die Eurolinguistik, jene Wissenschaft, die nach den Gemeinsamkeiten unter den Sprachen Europas sucht. Wir durchstreifen die Gebiete Wortschatz, Grammatik, Aussprache, Schreibung und Kommunikationsgepflogenheiten. Wie drückt sich die europäische Sichtweise im Wortschatz aus? Aus welchen Sprachen haben die Europäer gerne Wörter übernommen? Welche typischen Grammatik-, Aussprache- und Schreibkonventionen gibt es? Welche Gepflogenheiten gibt es beim Austausch miteinander? Und: auf welche Kuriositäten stoßen wir?
Joachim Grzega ist einer der führenden Eurolinguisten. Er leitet an der VHS Donauwörth den Projektbereich „Innovative Europäische Sprachlehre (InES)“ und lehrt an der Universität Eichstätt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Citizen Science: Aktueller Stand des ehrenamtlichen Vogelmonitorings in Deutschland und Baden-Württemberg - Von der Vogelbeobachtung zum Trend und darüber hinaus
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Das ehrenamtliche Vogelmonitoring in Deutschland bildet eine zentrale Säule für die Erfassung von Bestandsentwicklungen, die Bewertung des Zustands der biologischen Vielfalt und die Erfüllung nationaler wie internationaler Berichtspflichten im Naturschutz. Der Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V. (DDA) koordiniert hierzu ein bundesweit einzigartiges, mehrstufiges Monitoring-System, das systematische Erfassungsprogramme mit großskaligen Citizen-Science-Daten verknüpft. Kernprogramme sind das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB), seltener Brutvögel (MsB), rastender Wasservögel (MrW) sowie der Brutvogelatlas ADEBAR. Ergänzt werden diese durch das Vogelmonitoring in Schutzgebieten (VM-S) und durch Gelegenheitsbeobachtungen über die Meldeplattform ornitho.de, die inzwischen mehr als 107 Millionen Beobachtungen von über 60.000 registrierten Nutzerinnen und Nutzern umfasst. Insgesamt engagieren sich mehrere tausend Ehrenamtliche bundesweit in standardisierten Monitoringsprogrammen.
Dr. Tobias Erik Reiners ist seit 2024 hauptamtlicher Vorstandsvorsitzender des Dachverbands Deutscher Avifaunisten e.V. (DDA). Der promovierte Biologe war vor seiner Tätigkeit beim DDA 13 Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Senckenberg Forschungsinstitut in der Abteilung Fließgewässerökologie und Naturschutz tätig. Dort befasste er sich unter anderem mit der Naturschutzgenetik von Feldhamster, Luchs, Wildkatze, Wolf und Braunbär. Ehrenamtlich engagiert sich Dr. Reiners seit seinem Studium in der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON), deren ehrenamtlicher Vorsitzender er von 2019 bis 2024 war.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Parkinson-Krankheit – Verlauf der Erkrankung und Behandlung
Die Parkinson-Krankheit ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen und nimmt aufgrund der demographischen Entwicklung zu. Der deutsche Ausdruck Schüttellähmung bezeichnet nur eine Form der Erkrankung. Die Hauptsymptome sind Bewegungsarmut bis zur Bewegungsstarre, Muskelsteifigkeit und – bei einem Teil der Betroffenen – Tremor (Zittern).
Früh erkannt, ist die Krankheit über viele Jahre gut behandelbar. Psychische Veränderungen oder gar Demenz gehören nicht zum ursprünglichen Krankheitsbild, können aber im Verlauf dazukommen.
Der Referent berichtet über die Erscheinungsbilder und den Verlauf sowie die neuesten Entwicklungen in der Erkennung und Behandlung der Parkinson-Krankheit.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen an den Referenten zu stellen.
Die zehn häufigsten Irrtümer im Erbrecht
Auch wenn das im Bürgerlichen Gesetzbuch kodifizierte Erbrecht mittlerweile schon 125 Jahre alt ist und sich beispielsweise im Vergleich zum Familienrecht nicht grundlegend geändert hat, gibt es doch einige weit verbreitete Irrtümer und Fehlvorstellungen, die zu unerwünschten Folgen sowohl in tatsächlicher als auch in steuerlicher Sicht führen können. Hierzu zählen die Fälle, in denen Kinder nach dem Tod eines Elternteils die Erbschaft ausschlagen, um dem anderen Elternteil eine Alleinerbenstellung zu verschaffen oder die Bestimmung einer Vor- und Nacherbenregelung als vermeintliches Steuersparmodell. Der Vortrag geht auf die häufigsten dieser oft folgenreichen Irrtümer ein und weist auf alternative Gestaltungsmöglichkeiten hin. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Trump und die MAGA-Bewegung
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Gibt es einen Trumpismus ohne Trump?
Wie wird sich die MAGA-Bewegung angesichts der immer eklatanter werdenden Führungsschwäche des alternden Präsidenten weiterentwickeln? Wie sieht es in der MAGA-Bewegung intern aus?
Der Vortrag zeichnet ein Innenbild der rivalisierenden Strömungen der trumpistischen Szene in den USA im Umfeld der anstehenden Zwischenwahlen und analysiert die Stärkeverhältnisse innerhalb der rechten Szene in den USA.
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Jungsein in Demokratie & Diktatur
Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990.
Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.
Lisa Trebs ist Mitgründerin der Initiative k_einheit und Teil der ostdeutschen Generation Z. Sie setzt sich dafür ein, dass junge Menschen aus Ostdeutschland und ihre Perspektiven in gesellschaftlichen Debatten gehört werden. Mit k_einheit entwickelt sie Projekte, Workshops sowie Dialog- und Ausstellungsformate, die sich mit dem Erleben von Einheit, dem Erbe der Wiedervereinigung und der Zukunft Ostdeutschlands auseinandersetzen. Lisa arbeitet hauptberuflich in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und bringt diese globale Perspektive in ihr zivilgesellschaftliches Engagement ein.
Tim Eisenlohr wurde 1973 in Ost-Berlin geboren. In der DDR engagierte er sich schon als Jugendlicher politisch in der oppositionellen Umweltbibliothek. In der Nacht vom 24. zum 25. November 1987 wurde der 14-jährige Tim zusammen mit anderen Mitarbeitern der Umweltbibliothek verhaftet. Er reiste im Sommer 1989 mit seiner Familie nach West-Berlin aus und ging dort weiter zur Schule. In der Bundesrepublik setzte er sein Engagement unter anderem bei „amnesty international“ fort. Heute ist Tim Eisenlohr als Politischer Bildner aktiv und setzt sich für Menschen in Not ein – beispielsweise beim Kältebus der Kältehilfe des DRK.
Miriam Menzel moderiert Veranstaltungen und Diskussionsformate mit Bezug zu ihren Arbeitsschwerpunkten: historisch-politische Bildung und Erinnerungskultur in der digitalen Gesellschaft. Sie hat zuletzt für die EKD, die Gesellschaft für eine gute Zukunft, die Alfred Landecker Foundation und die Kooperative Berlin gearbeitet. Zu den von ihr konzipierten und geleiteten Projekten, die sich mit dem Jung-Sein in der DDR beschäftigen, gehört u. a. die Podcast-Reihe „Young and Free".
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Wie einfach kann ein lebendes System sein?
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Die Biologie definiert die Zelle als kleinste Einheit des Lebens. Aber selbst die einfachsten Zellen auf der Erde sind unglaublich komplex, so dass es praktisch unmöglich ist, sie in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Auch haben wir noch immer keine Kenntnis davon, wie die erste Zelle überhaupt entstanden sein könnte. Aus diesem Grund versuchen wir, wesentliche Prozesse des Lebens aus einfachen biologischen Bausteinen nachzubilden, um eine Vorstellung von den physikalischen und chemischen Bedingungen zu bekommen, die notwendig sind, damit aus einem chemischen System ein biologisches System wird. Dazu verwenden wir den Ansatz der Synthetischen Biologie, der zelluläre Systeme in einzelne Funktionsmodule zerlegt, die unabhängig voneinander untersucht werden können. Von besonderem Interesse für uns ist die Funktion der Zellteilung. Derzeit wird versucht, ein möglichst einfaches molekulares System aufzubauen, das in der Lage ist, sogenannte Membranvesikel, die einfachsten Modelle von Zellhüllen, autonom in zwei Tochterzellen zu teilen. Zu diesem Zweck verwenden wir einige Proteinsysteme aus E. coli-Bakterien.
Petra Schwille studierte Physik und Philosophie und promovierte 1996 an der TU Braunschweig mit einer Dissertation am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen bei Nobelpreisträger Manfred Eigen. Im Jahr 2002 nahm sie einen Ruf auf eine Professur für Biophysik am neu gegründeten BIOTEC-Zentrum der TU Dresden an. Seit 2012 ist sie Leiterin der Abteilung Zelluläre und Molekulare Biophysik am MPI für Biochemie und Honorarprofessorin für Physik an der LMU München. Sie ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Citizen Scientists im Mittelpunkt der Erforschung von Tapinoma magnum
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Wie gelangte eine mediterrane Ameisenart in die Gärten Baden-Württembergs? Die Große Drüsenameise wurde wahrscheinlich in der Erde von Topfpflanzen importiert und ist mittlerweile weit verbreitet, möglicherweise begünstigt durch ein wärmeres und trockeneres Klima. Mit ihren riesigen Superkolonien kann sie die Biodiversität und menschliche Infrastrukturen beeinträchtigen. Im Tapinoma-Forschungsprojekt überprüfen wir diese Hypothesen durch eine Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen, Wissenschaftler*innen und Pädagog*innen. Ein Beispiel, wie Citizen Science dazu beiträgt, drängende Umweltprobleme zu verstehen.
Amelie Höcherl hat Biologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München studiert und im Anschluss eine Doktorarbeit über parasitoide Wespen begonnen. In dieser Zeit hatte sie erste Berührungspunkte mit Citizen Scientists, die in ihrer Forschung eine wichtige Rolle spielen. Seit 2023 arbeitet sie am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, unter anderem im Tapinoma-Projekt, vor allem in der Kommunikation, Pressearbeit und in den Citizen Science-Projekten.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Mundgesundheit, Ernährung und die Rolle des Mikrobioms
Zucker begleitet unseren Alltag – oft unbemerkt, manchmal unterschätzt. Doch was bedeutet er eigentlich für unsere Zähne, unsere Verdauung und unser allgemeines Wohlbefinden? Dieser Vortrag öffnet die Tür zu einem faszinierenden Zusammenspiel: der Verbindung zwischen Mundgesundheit, Ernährung und dem Mikrobiom, also den Milliarden Mikroorganismen, die unseren Körper besiedeln. Die Teilnehmenden erfahren, wie zuckerreiche Lebensmittel Karies begünstigen, warum ein ausgewogenes orales Mikrobiom ein entscheidender Schutzfaktor ist und wie eng die Mundflora mit der Allgemeingesundheit verknüpft ist. Der Vortrag beleuchtet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, zeigt alltagsnahe Beispiele und gibt Impulse, wie bewusste Ernährung und gute Zahnpflege Hand in Hand gehen können.
Eine Kooperation mit den Akteuren von „Heidelberger No-vember. süß. bewusst. schlau.“
Bei diesem Kurs handelt es sich um einen sogenannten „Hybridkurs“, d. h. er wird sowohl in Präsenzform als auch online durchgeführt. Die Online-Übertragung findet über die Plattform "Zoom" statt. Sie benötigen hierfür ein internetfähiges Endgerät (PC, Laptop oder Tablet) mit Lautsprecher, Mikrofon und Kamera. Bitte installieren Sie vorab das Programm/die App "Zoom". Die Zugangsdaten werden Ihnen per E-Mail mitgeteilt.
Indischer Roman
Der gemeinnützige Verein „Leselust Heidelberg e.V.“ wurde im Herbst 2019 gegründet. Ziel ist es - unter besonderer Berücksichtigung der Förderung der Stadt Heidelberg als „UNESCO City of Literature“ - über die vielfältigen Literaturinitiativen zu informieren und einzelne Projekte zu unterstützen. Dazu gehören Veranstaltungen, wie zum Beispiel der „Literaturherbst Heidelberg“ und Lesungen mit Autorinnen und Autoren, sowie Vernetzung und Kooperation mit anderen Akteur*innen aus der Literatur- und Kulturszene. In Kooperation mit der Volkshochschule Heidelberg finden die folgenden Veranstaltungen statt.
Vorgestellt wird der Roman „Auf der Suche nach dem Kelch mit Nektar“ von Samaresh Basu, der von Ilka Schlüchtermann ins Deutsche übersetzt wurde und im Draupadi Verlag erschienen ist. Er handelt von der hinduistischen Kumbh Mela, dem größten Fest der Welt. An der letzten Kumbh Mela (Januar/Februar 2025) nahmen nach Angaben der indischen Behörden mehr als 400 Millionen Menschen teil. Im Roman des indischen Schriftstellers Samaresh Basu (1924-1988) reist ein junger Intellektueller mit dem Zug zur Kumbh Mela. Er selbst hat ein aufgeklärtes Weltbild, doch will er verstehen, was die Faszination dieses Festes ausmacht.
Unsterblich durch KI?
Wären Sie gerne unsterblich? Immer mehr Menschen existieren als KI-gesteuerte, personifizierte Avatare im Internet weiter, damit Angehörige und Freunde dort auch nach deren Tod weiter mit ihnen kommunizieren können. In den USA ist es der neuste Trend, aber: Macht das Sinn? Welche sozialen, finanziellen und juristischen Konsequenzen hat das? Ein informativer, mit Videos angereicherter Online-Vortrag - manchmal auch leicht creepy - über die neue digitale Trauerkultur.
Waldwärts
Nach 25 Jahren als Förster kündigt Gerald Klamer seine sichere Stelle und bricht im Februar 2021 zu einer über 8 Monate langen Wanderung auf. Dabei geht es ihm darum, mit eigenen Augen zu sehen, wie es um Deutschlands Wälder steht und herauszufinden, was getan werden muss, damit sie nicht nur Klimaopfer sondern auch Klimaretter sind. Er begegnet Wildkatzen und Wildschweinen, lauscht dem Röhren der Hirsche und dem Heulen der Wölfe. Gerald Klamer durchquert Katastrophengebiete apokalyptischen Ausmaßes und lernt von Förstern und Wissenschaftlern wie eine wirklich nachhaltige Waldbewirtschaftung aussieht, die den Wald nicht weiter schwächt, sondern hilft ihn zu stabilisieren.
Der Vortrag ist eine Mischung aus persönlichem Abenteuer, das zeigt, wie schön und vielfältig Deutschlands Wälder auch heute noch sind und dem Blick auf die Situation des Waldes durch die Brille vieler Fachleute. Vor allem aber möchte Gerald Klamer Begeisterung für den Wald schaffen.
In Kooperation mit Greenpeace Mannheim-Heidelberg und ProWaldProWind Heidelberg.
Eintritt frei, um Anmeldung über die E-Mail-Adresse von ProWaldProWind Heidelberg wird gebeten:
bi-hd@prowaldprowind.de
Gesunder Umgang mit Social Media (Teil I): Mechanismen verstehen und Risiken erkennen
Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg hat im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“ eine neue Online-Reihe entwickelt.
Influencer prägen den Alltag vieler Kinder, Jugendlicher und Familien. Sie setzen Trends, vermitteln Lebensstile, bewerben Produkte und beeinflussen Meinungen – oft subtil und sehr wirkungsvoll. Gleichzeitig gehören soziale Medien längst selbstverständlich zur Lebenswelt junger Menschen. Umso wichtiger ist es, ihre Mechanismen zu verstehen, Werbebotschaften kritisch zu hinterfragen und einen bewussten Umgang mit digitalen Medien zu fördern.
Mit diesem Bildungsangebot möchten Volkshochschulen und Familienbildungsstätten Familien, Eltern und Jugendliche dazu anregen, Influencer und Social-Media-Inhalte reflektiert zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Warum beeinflussen uns Influencer? Wie entstehen Kaufentscheidungen auf Social Media? Welche Rolle spielen vermeintliche Expert*innen und Werbepartnerschaften? Und wie kann ein bewussteres Konsumverhalten gelingen?
Die Reihe verfolgt dabei keinen belehrenden Ansatz und arbeitet bewusst nicht mit erhobenem Zeigefinger. Stattdessen werden Jugendliche und Eltern eingeladen, eigene Medien- und Konsumgewohnheiten kritisch zu hinterfragen, sich auszutauschen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für einen bewussteren Umgang mit Social Media zu entwickeln.
Die Vorträge verbinden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen aus der Influencer-Welt. Dadurch erhalten die Teilnehmenden sowohl fundiertes Hintergrundwissen als auch authentische Einblicke in das „echte“ Influencer-Leben. Besonders für Jugendliche schafft diese Kombination einen lebensnahen Zugang und bietet viele Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Austausch im Anschluss an die Vorträge.
Die Veranstaltungen enthalten einen Impulsvortrag mit anschließender moderierter Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Livestreams bringen die Inhalte direkt zu Ihnen nach Hause.
Soziale Medien sind fester Bestandteil der Lebenswelt Jugendlicher. Im ersten Teil des Webinars wird aufgezeigt, warum Plattformen so fesselnd wirken und mit welchen Mechanismen – wie Likes, Endlosschleifen, Push-Benachrichtigungen, FOMO oder Antwortdruck – Jugendliche möglichst lange online gehalten werden. Zudem wird thematisiert, wie Beauty-Filter, KI und inszenierte Influencer-Welten das Selbstbild beeinflussen und unrealistische Erwartungen erzeugen. Die Teilnehmenden reflektieren ihren eigenen Medienkonsum, erkennen mögliche Risiken für mentale und körperliche Gesundheit und entwickeln ein erstes Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit Social Media.
Mag. Anna-Sophie Standl ist Gründerin von dis-connect.me, diplomierte Mentaltrainerin und ehemalige Influencerin („Totally Anna“). Nach einem Schlaganfall infolge von digitalem Stress richtete sie ihr Leben neu aus und unterstützt seither Unternehmen, Schulen und Familien beim gesunden Umgang mit digitalen Medien. Als Social Media Managerin, Autorin und Safer Internet-Botschafterin verbindet sie persönliche Erfahrungen mit fundierter Expertise und vermittelt praxisnahe Strategien für mehr digitale Balance.
Gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Math Mysteries: 666 - Die Zahl des Tieres
Math Mysteries ist eine Mini-Serie von interaktiven Vorträgen über okkulte Symbole, historische Mythen und die überraschend elegante Mathematik, die dahintersteckt:
-Welche Bedeutungen wurden Zahlen und Symbolen im Laufe der Geschichte zugeschrieben?
-Wer hat diese Deutungen geprägt – und aus welchen Motiven heraus?
-Welche mathematischen Strukturen und Eigenschaften stecken tatsächlich dahinter?
Math Mysteries ist für alle, die sich für Mathematik jenseits des Schulstoffs interessieren, kulturelle und historische Bedeutungen von Symbolen hinterfragen und Lust haben, okkulte Mythen neugierig, kritisch und analytisch zu durchdringen. Kein Vorwissen nötig – nur Offenheit und Neugier!
Christian Spannagel ist Professor für Mathematikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er beschäftigt sich mit Wissenschaftskommunikation, die Mathematik verständlich, anschaulich und gesellschaftlich relevant macht. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, esoterische Mythen kritisch zu hinterfragen – und ihnen mathematische Erkenntnis entgegenzusetzen.
Apokalypse, Kaiser Nero, Antichrist – und erstaunlich spannende Arithmetik. Wir reisen in die Offenbarung des Johannes, betrachten antike Zahlencodes, verdächtigen römische Kaiser und amerikanische Präsidenten und machen Abstecher zu modernen Verschwörungsmythen. Doch die Zahl 666 ist auch mathematisch äußerst interessant. Eine Zahl mit einer spannenden Struktur!
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Citizen Science: Monitoring von Wildbienen und Wespen in Nisthilfen
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Im Projekt GolfBiodivers wurde die Biodiversität auf Golfanlagen untersucht und durch gezielte Aufwertungsmaßnahmen gefördert. Ein Citizen-Science-Ansatz band Freiwillige ausgewählter Anlagen ein, die Wildbienen und Wespen in Nisthilfen beobachteten. Die Nisthilfen enthielten Röhren, in denen die Tiere ihre Nester mit Brutzellen anlegten. Jede*r Freiwillige betreute eine Nisthilfe und dokumentierte über die Saison standardisiert anhand von Fotos und Zählungen, wie viele Brutzellen sichtbar waren und welche Arten oder Artengruppen die Nisthilfe nutzten. Nach einer Einführung unterstützte die App iDLogics bei der Erkennung typischer Nistmerkmale und ausgewählter Zielarten. Ziel war eine möglichst nicht-tödliche Bestimmung: Statt Nisthilfen abzubauen und im Labor auszubrüten, sollte die Bestimmung soweit möglich im Feld erfolgen. Auch wenn eine Artbestimmung nicht immer anhand von Fotos möglich ist, lieferte das Monitoring wichtige Hinweise zu Besiedlung, Brutaktivität und Zusammensetzung der Artengruppen. Untersucht wurden Wissenszuwachs und ob sich durch Aufwertung im Vergleich zu Kontrollflächen mehr Arten und mehr Brutzellen etablierten.
Anna Klopstock erforschte in ihrem Lehramtsstudium an der FAU bei Dr. Jürgen Schmidl die Ökologie und Diversität von Arthropoden. Außerdem war sie in der Botanischen Sammlung des Botanischen Gartens in Erlangen tätig. Anschließend arbeitete sie an der ALU Naturschutz und Landschaftsökologie, seit 2023 bei Prof. Dr. Alexandra Klein.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Gegen das Artensterben im Darm
Unser Darm ist ein eigener kleiner Kosmos – ein hochkomplexes Ökosystem, in dem Milliarden Mikroorganismen zusammenarbeiten. Doch unsere moderne Lebensweise in einer industrialisierten Welt bringt dieses sensible Gleichgewicht zunehmend ins Wanken. Das Ergebnis: ein „Artensterben“ im Darm, das weit mehr Folgen hat als nur Verdauungsbeschwerden. Der Vortrag beleuchtet, warum Vielfalt im Mikrobiom so entscheidend für unsere Gesundheit ist, wie Ernährung diese Vielfalt beeinflusst und welche Rolle Zucker dabei spielt. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in aktuelle Forschung, erfahren, wie Darmbakterien unser Immunsystem, unsere Stimmung und unseren Stoffwechsel prägen, und bekommen praxisnahe Impulse, wie sich die eigene Darmflora stärken lässt.
Eine Kooperation mit den Akteuren von „Heidelberger No-vember. süß. bewusst. schlau.“
Bei diesem Kurs handelt es sich um einen sogenannten „Hybridkurs“, d. h. er wird sowohl in Präsenzform als auch online durchgeführt. Die Online-Übertragung findet über die Plattform "Zoom" statt. Sie benötigen hierfür ein internetfähiges Endgerät (PC, Laptop oder Tablet) mit Lautsprecher, Mikrofon und Kamera. Bitte installieren Sie vorab das Programm/die App "Zoom". Die Zugangsdaten werden Ihnen per E-Mail mitgeteilt.