Recht, Verbraucherfragen und Wirtschaft
Filter (22)
Loading...
Kurse (22)
Loading...
Demokratie-Bewusstsein in Vereinen stärken
Vereine sind eine "Demokratie im Kleinen": Gemeinnützigkeit ist immer auch politisch, d.h. für die Gesellschaft und den Staat nützlich. Viele Vereinszwecke sind politischer Natur – auch wenn sie explizit nicht partei-politisch sind. Jeder „e.V.“ ist eingebettet ins Vereinsrecht. Die Vereinsleitung (Vorsitz, Vorstand, ggf. Beirat) wird auf Zeit gewählt, ein Machtwechsel ist möglich und vorgesehen. Die Satzung wird von der Generalversammlung demokratisch beschlossen. Es gibt eine Debatten- und Streitkultur bei Meinungsverschiedenheiten. Ausschlüsse sind nur durch demokratischen Beschluss möglich.
Prof. Dr. Haszprunar hat einen Leitfaden zum Demokratieverständnis in Vereinen entwickelt und macht im Seminar deutlich, durch welche Maßnahmen die Stärkung der demokratischen Basis in Vereinen gelingen und einer möglichen undemokratischen Entwicklung im Vereinsleben entgegengewirkt werden kann.
Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss. Der Teilnmahmelink wird Ihnen mit der Anmeldebestätigung zugeschickt.
Plötzlich Geld
Ob Hausverkauf, Abfindung, Schenkung, Erbschaft oder eine fällige Lebensversicherung: Sie haben plötzlich einen größeren Geldbetrag auf dem Konto und wollen diesen sinnvoll einsetzen - was nicht immer eine Geldanlage sein muss. Das ist eine "Luxus-Sorge", zugegeben. Und doch beschäftigt dieses Thema viele Menschen. Gehen Sie mit dieser Fragestellung zum Bank- oder Versicherungsvertrieb, werden Ihnen dort wahrscheinlich ausschließlich teure Anlageprodukte angeboten, die nach Steuern und Inflation oftmals keine reale Verzinsung erbringen. Eine umfassende Beratung für die sinnvolle Verwendung Ihres warmen Geldregens, die über reinen Produktverkauf hinausgeht, erhalten Sie dort nicht.
Genau dieses Wissen bietet Ihnen dieser Vortrag. Prof. Dr. Walz zeigt Ihnen, wie Sie einen größeren Einmalbetrag so einsetzen, dass er Ihren Lebensumständen und Zielen bestmöglich dient.
Aus den Inhalten:
• Den warmen Geldregen sinnvoll einsetzen – es muss nicht immer Geldanlage sein
• Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl geeigneter Anlageklassen und Produkte sowie des für Sie passenden Anlagemixes
• Rendite und Risiko: Gut essen oder ruhig schlafen? Am besten beides.
• So erkennen Sie unberechtigte Ängste und Sorgen – aber auch übersehene Risiken
• Enorme Wirkung der Kosten von Anlageprodukten – Ihr Geld hat jetzt ein anderer
• Bloß nicht auf optimale Einstiegskurse warten oder den Durchschnittskosteneffekt (=cost averaging) überschätzen.
Prof. Dr. Hartmut Walz ist mehrfacher Bestseller-Autor, lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, ist Verbraucherschützer, betreibt den Hartmut Walz-Finanzblog und schreibt die Finanzkolumne "Hohe Kante" in der RHEINPFALZ am Sonntag.
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Warum folgen wir Influencern auf Social Media? Erfolgsfaktoren, Beeinflussung und Geschäftsmodelle
Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg hat im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“ eine neue Online-Reihe entwickelt.
Influencer prägen den Alltag vieler Kinder, Jugendlicher und Familien. Sie setzen Trends, vermitteln Lebensstile, bewerben Produkte und beeinflussen Meinungen – oft subtil und sehr wirkungsvoll. Gleichzeitig gehören soziale Medien längst selbstverständlich zur Lebenswelt junger Menschen. Umso wichtiger ist es, ihre Mechanismen zu verstehen, Werbebotschaften kritisch zu hinterfragen und einen bewussten Umgang mit digitalen Medien zu fördern.
Mit diesem Bildungsangebot möchten Volkshochschulen und Familienbildungsstätten Familien, Eltern und Jugendliche dazu anregen, Influencer und Social-Media-Inhalte reflektiert zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Warum beeinflussen uns Influencer? Wie entstehen Kaufentscheidungen auf Social Media? Welche Rolle spielen vermeintliche Expert*innen und Werbepartnerschaften? Und wie kann ein bewussteres Konsumverhalten gelingen?
Die Reihe verfolgt dabei keinen belehrenden Ansatz und arbeitet bewusst nicht mit erhobenem Zeigefinger. Stattdessen werden Jugendliche und Eltern eingeladen, eigene Medien- und Konsumgewohnheiten kritisch zu hinterfragen, sich auszutauschen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für einen bewussteren Umgang mit Social Media zu entwickeln.
Die Vorträge verbinden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen aus der Influencer-Welt. Dadurch erhalten die Teilnehmenden sowohl fundiertes Hintergrundwissen als auch authentische Einblicke in das „echte“ Influencer-Leben. Besonders für Jugendliche schafft diese Kombination einen lebensnahen Zugang und bietet viele Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Austausch im Anschluss an die Vorträge.
Die Veranstaltungen enthalten einen Impulsvortrag mit anschließender moderierter Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Livestreams bringen die Inhalte direkt zu Ihnen nach Hause.
Wer sind eigentlich Influencer, kann jeder zum Influencer werden und warum können sie uns überhaupt beeinflussen? Der Vortrag zeigt, was die Forschung über Influencer herausgefunden hat, was erfolgreiche Influencer ausmacht und warum es sich für Unternehmen lohnt, mit Influencern zu werben. Beleuchtet werden Kommunikationstechniken, die uns überzeugen sollen, Inhalte, die auf Social Media besonders gut funktionieren und Geschäftsmodelle in der Creator Economy. Ziel ist es, einen informierten und reflektierten Umgang mit diesem inzwischen allgegenwärtigen Medienphänomen zu ermöglichen.
Prof. Dr. Amelie Duckwitz ist seit 2017 Professorin für Medien- und Webwissenschaft an der TH Köln. Dort lehrt sie Social Media, Content Strategy und User Experience in den Studiengängen Online-Redaktion B.A. und Markt- und Medienforschung M.Sc.. Sie forscht u.a. zu Erfolgsfaktoren im Influencer Marketing, Influencern in der politischen und sozialen Kommunikation und KI im Influencer Marketing. Als Creative Director Concept entwickelte sie bereits 2012 die ersten Kampagnen mit Influencern für Hugo Boss. Sie studierte Medienwissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Trier und promovierte 2007 über das Internet als globales Medium. Mit ihren Studierenden setzt sie regelmäßig Projekte um, u.a. zu Kindern als Influencer, Science-Influencern auf TikTok oder KI-Influencern.
Gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Fahrrad-Reparaturkurs
In diesem Kurs werden Anfänger*innen und fortgeschrittene Teilnehmer*innen theoretische Kenntnisse zur Fahrradtechnik sowie praktische Anwendungen am eigenen Rad erlernen. Neben dem selbstbewussten Umgang mit kleinen und größeren Reparaturen des eigenen Fahrrads wird dabei auch die Handhabung von (Spezial-) Werkzeugen geübt. Wir werden zusammen Reifen wechseln, Schläuche flicken, Schaltungen und Bremsen einstellen und vieles mehr. Bitte an Arbeitskleidung denken und möglichst das eigene Fahrrad und passende Ersatzteile für größere Reparaturen mitbringen. Pedelecs oder E-Bikes können im Kurs nicht repariert werden. In Zusammenarbeit mit dem „Radhof Bergheim“.
Was Sie schon immer über das Führen einer ehrenamtlichen rechtlichen Betreuung wissen wollten
Manchmal geraten Menschen in Situationen, in denen sie wichtige Angelegenheiten nicht mehr alleine regeln können – etwa wegen Krankheit, einer Behinderung oder im Alter. Genau hier setzt die rechtliche Betreuung an. Gesetzliche Betreuer stehen einem Menschen zur Seite – zum Beispiel bei Behördenangelegenheiten, bei finanziellen Fragen oder bei Entscheidungen rund um Gesundheit und Wohnen. Dabei vertreten sie nicht ihren eigenen Willen, sondern helfen, die Wünsche der betreuten Person umzusetzen.
Dieses Engagement ist mehr als nur ein Amt. Es ist ein Zeichen von Verantwortung, Mitmenschlichkeit und Vertrauen, wobei bereits wenige Stunden im Monat einen großen Unterschied machen können.
Engagement, das zählt. Für die Menschen und unsere Gesellschaft.
In Kooperation mit dem SKM Betreuungsverein
Miete und Sozialleistungen
Es werden alle wichtigen Aspekte zu sozialhilferechtlichen Leistungen im Zusammenhang mit der Miete einer Wohnung erläutert und Ihre allgemeinen Fragen hierzu erörtert: Übernahme der Grundmiete sowie der Nebenkosten, insbesondere im Hinblick auf die Angemessenheit der Höhe sowie sonstige Leistungen bzgl. der Mietwohnung.
Trennung - Scheidung – und was dann?
Eine Trennung ist stets mit großen Unsicherheiten verbunden, insbesondere wenn es Gewalt in der Beziehung gab.
In dieser zweiteiligen Veranstaltung geht es um familien- und sozialrechtliche Regelungen in Zusammenhang mit Trennung und Scheidung.
Der erste Teil beschäftigt sich mit Fragen in Bezug auf die gemeinsame Wohnung, beispielsweise „Wer darf in der Wohnung wohnen bleiben“ oder „Welche Konsequenzen hat ein Auszug für mich?“. Zudem erhalten Sie Informationen über die Frauenberatungsstelle Courage - Fachberatungsstelle für von Gewalt betroffene Frauen.
Im zweiten Teil der Veranstaltung geht es schwerpunktmäßig um sozialrechtliche Ansprüche und unterhaltsrechtliche Regelungen im Rahmen von Trennung und Scheidung. Beide Teile bauen aufeinander auf.
Brigitte Schulze Kökelsum ist Sozialarbeiterin und Psychotherapeutin/Frauen helfen Frauen e.V. Heidelberg (Frauenberatungsstelle Courage).
Elisa Pérez ist Sozialarbeiterin (BA)/Beratungsstelle Diakonisches Werk Heidelberg (allg. Sozialberatung).
Christine Schomerus ist Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin.
In Kooperation mit der Frauenberatungsstelle Courage
-
Schulze Kökelsum, Brigitte (Frauen helfen Frauen e. V.) , Pérez, Elisa , Schomerus, Christine (Fachanwältin für Familienrecht)
Die zehn häufigsten Irrtümer im Erbrecht
Auch wenn das im Bürgerlichen Gesetzbuch kodifizierte Erbrecht mittlerweile schon 125 Jahre alt ist und sich beispielsweise im Vergleich zum Familienrecht nicht grundlegend geändert hat, gibt es doch einige weit verbreitete Irrtümer und Fehlvorstellungen, die zu unerwünschten Folgen sowohl in tatsächlicher als auch in steuerlicher Sicht führen können. Hierzu zählen die Fälle, in denen Kinder nach dem Tod eines Elternteils die Erbschaft ausschlagen, um dem anderen Elternteil eine Alleinerbenstellung zu verschaffen oder die Bestimmung einer Vor- und Nacherbenregelung als vermeintliches Steuersparmodell. Der Vortrag geht auf die häufigsten dieser oft folgenreichen Irrtümer ein und weist auf alternative Gestaltungsmöglichkeiten hin. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Immobilien erfolgreich privat verkaufen
Der Verkauf einer Immobilie stellt für viele Eigentümer eines der größten Einzelgeschäfte dar, die sie in ihrem Leben durchführen. Deshalb ist es wichtig zu erkennen, worauf es im Einzelnen ankommt, um teure Fehler mit erheblichen Konsequenzen zu vermeiden und stattdessen den Verkaufsprozess sicher, erfolgreich und mit dem besten Ergebnis durchzuführen. Bitte Stift und Notizblock mitbringen. Nachfolgend eine Auswahl der Themen, die im Seminar behandelt werden: - Feststellung des richtigen Angebotspreises - Vorbereitung eines ansprechenden und aussagekräftigen Exposés - Organisation und Durchführung von Besichtigungsterminen - Zielorientierte Verhandlungsführung - Bonitätsprüfung von ernsthaften Kaufinteressenten - Rechtssicherer Kaufvertrag Dieses Seminar wendet sich ausschließlich an private Immobilienverkäufer*innen. Niklas Gimpel ist Dekra-zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung. Christian Stenz ist Immobilienmakler.
Gesunder Umgang mit Social Media (Teil I): Mechanismen verstehen und Risiken erkennen
Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg hat im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“ eine neue Online-Reihe entwickelt.
Influencer prägen den Alltag vieler Kinder, Jugendlicher und Familien. Sie setzen Trends, vermitteln Lebensstile, bewerben Produkte und beeinflussen Meinungen – oft subtil und sehr wirkungsvoll. Gleichzeitig gehören soziale Medien längst selbstverständlich zur Lebenswelt junger Menschen. Umso wichtiger ist es, ihre Mechanismen zu verstehen, Werbebotschaften kritisch zu hinterfragen und einen bewussten Umgang mit digitalen Medien zu fördern.
Mit diesem Bildungsangebot möchten Volkshochschulen und Familienbildungsstätten Familien, Eltern und Jugendliche dazu anregen, Influencer und Social-Media-Inhalte reflektiert zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Warum beeinflussen uns Influencer? Wie entstehen Kaufentscheidungen auf Social Media? Welche Rolle spielen vermeintliche Expert*innen und Werbepartnerschaften? Und wie kann ein bewussteres Konsumverhalten gelingen?
Die Reihe verfolgt dabei keinen belehrenden Ansatz und arbeitet bewusst nicht mit erhobenem Zeigefinger. Stattdessen werden Jugendliche und Eltern eingeladen, eigene Medien- und Konsumgewohnheiten kritisch zu hinterfragen, sich auszutauschen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für einen bewussteren Umgang mit Social Media zu entwickeln.
Die Vorträge verbinden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen aus der Influencer-Welt. Dadurch erhalten die Teilnehmenden sowohl fundiertes Hintergrundwissen als auch authentische Einblicke in das „echte“ Influencer-Leben. Besonders für Jugendliche schafft diese Kombination einen lebensnahen Zugang und bietet viele Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Austausch im Anschluss an die Vorträge.
Die Veranstaltungen enthalten einen Impulsvortrag mit anschließender moderierter Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Livestreams bringen die Inhalte direkt zu Ihnen nach Hause.
Soziale Medien sind fester Bestandteil der Lebenswelt Jugendlicher. Im ersten Teil des Webinars wird aufgezeigt, warum Plattformen so fesselnd wirken und mit welchen Mechanismen – wie Likes, Endlosschleifen, Push-Benachrichtigungen, FOMO oder Antwortdruck – Jugendliche möglichst lange online gehalten werden. Zudem wird thematisiert, wie Beauty-Filter, KI und inszenierte Influencer-Welten das Selbstbild beeinflussen und unrealistische Erwartungen erzeugen. Die Teilnehmenden reflektieren ihren eigenen Medienkonsum, erkennen mögliche Risiken für mentale und körperliche Gesundheit und entwickeln ein erstes Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit Social Media.
Mag. Anna-Sophie Standl ist Gründerin von dis-connect.me, diplomierte Mentaltrainerin und ehemalige Influencerin („Totally Anna“). Nach einem Schlaganfall infolge von digitalem Stress richtete sie ihr Leben neu aus und unterstützt seither Unternehmen, Schulen und Familien beim gesunden Umgang mit digitalen Medien. Als Social Media Managerin, Autorin und Safer Internet-Botschafterin verbindet sie persönliche Erfahrungen mit fundierter Expertise und vermittelt praxisnahe Strategien für mehr digitale Balance.
Gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Gesunder Umgang mit Social Media (Teil II): Medienbalance finden – Strategien für einen bewussten Umgang entwickeln
Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg hat im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“ eine neue Online-Reihe entwickelt.
Influencer prägen den Alltag vieler Kinder, Jugendlicher und Familien. Sie setzen Trends, vermitteln Lebensstile, bewerben Produkte und beeinflussen Meinungen – oft subtil und sehr wirkungsvoll. Gleichzeitig gehören soziale Medien längst selbstverständlich zur Lebenswelt junger Menschen. Umso wichtiger ist es, ihre Mechanismen zu verstehen, Werbebotschaften kritisch zu hinterfragen und einen bewussten Umgang mit digitalen Medien zu fördern.
Mit diesem Bildungsangebot möchten Volkshochschulen und Familienbildungsstätten Familien, Eltern und Jugendliche dazu anregen, Influencer und Social-Media-Inhalte reflektiert zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Warum beeinflussen uns Influencer? Wie entstehen Kaufentscheidungen auf Social Media? Welche Rolle spielen vermeintliche Expert*innen und Werbepartnerschaften? Und wie kann ein bewussteres Konsumverhalten gelingen?
Die Reihe verfolgt dabei keinen belehrenden Ansatz und arbeitet bewusst nicht mit erhobenem Zeigefinger. Stattdessen werden Jugendliche und Eltern eingeladen, eigene Medien- und Konsumgewohnheiten kritisch zu hinterfragen, sich auszutauschen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für einen bewussteren Umgang mit Social Media zu entwickeln.
Die Vorträge verbinden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen aus der Influencer-Welt. Dadurch erhalten die Teilnehmenden sowohl fundiertes Hintergrundwissen als auch authentische Einblicke in das „echte“ Influencer-Leben. Besonders für Jugendliche schafft diese Kombination einen lebensnahen Zugang und bietet viele Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Austausch im Anschluss an die Vorträge.
Die Veranstaltungen enthalten einen Impulsvortrag mit anschließender moderierter Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Livestreams bringen die Inhalte direkt zu Ihnen nach Hause.
Im zweiten Teil stehen konkrete Lösungsansätze für eine gesunde Mediennutzung im Mittelpunkt. Gemeinsam werden Strategien erarbeitet, um Bildschirmzeiten zu reduzieren, Inhalte kritisch zu hinterfragen und eine bessere Balance zwischen
Online- und Offline-Aktivitäten zu schaffen. Themen wie der „Traumjob Influencer“, digitale Vorbilder, Familienregeln und der Einfluss von Social Media auf Lernen, Konzentration und Wohlbefinden werden praxisnah behandelt. Ziel ist es, Jugendliche zu stärken, damit sie Social Media bewusst nutzen und wieder mehr Raum für Schule, Freundschaften und persönliche Interessen gewinnen.
Mag. Anna-Sophie Standl ist Gründerin von dis-connect.me, diplomierte Mentaltrainerin und ehemalige Influencerin („Totally Anna“). Nach einem Schlaganfall infolge von digitalem Stress richtete sie ihr Leben neu aus und unterstützt seither Unternehmen, Schulen und Familien beim gesunden Umgang mit digitalen Medien. Als Social Media Managerin, Autorin und Safer Internet-Botschafterin verbindet sie persönliche Erfahrungen mit fundierter Expertise und vermittelt praxisnahe Strategien für mehr digitale Balance.
Gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Co.
Der Vortrag informiert über Sinn und Zweck der verschiedenen Regelungen und die Möglichkeit, eine rechtliche Betreuung zu vermeiden. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit endet die rechtliche Vertretung durch die Eltern. Ab diesem Zeitpunkt hat kein Erwachsener automatisch eine Person an der Seite, die berechtigt ist, für ihn zu handeln oder ihn zu vertreten. Mit Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung kann in gesunden Tagen rechtzeitig rechtliche Vorsorge für das Alter, den Fall einer Erkrankung oder eines Unfalles getroffen werden. Auch die Vertretung von Ehegatten in Angelegenheiten der Gesundheitssorge wird erläutert.
Es besteht die Möglichkeit, für zwei Euro eine Infomappe zu erwerben.
In Kooperation mit dem SKM Betreuungsverein und der Betreuungsbehörde der Stadt Heidelberg.
Entnahmestrategien
Viele Menschen möchten aus angespartem Vermögen ein zusätzliches passives Einkommen erzielen. Die Versicherungsindustrie bietet hierfür private Rentenversicherungen, nicht selten Sofortrenten, die auch Rente gegen Einmalbeitrag genannt werden. Doch haben Versicherungsrenten vor allem eine Eigenschaft: sie sind sehr klein! Deutlich günstiger – und damit ertragreicher für Sie – sind versicherungsfreie Lösungen. Mit Hilfe eines Entnahmeplans gestalten Sie sich Ihr passives Zusatzeinkommen ganz ohne Versicherer als Rente oder Rate selbst. Dabei sparen Sie den größten Teil der Kosten und erzielen ein erheblich höheres Zusatzeinkommen. Gleichzeitig gewinnen Sie mehr Transparenz und höhere Flexibilität als mit Versicherungslösungen.
Der Vortrag zeigt, wie Entnahmestrategien funktionieren, welche Gesichtspunkte zu beachten sind und warum sie für viele Privatanleger der vorteilhafteste Weg zu passivem Zusatzeinkommen sind.
Aus den Inhalten:
• Grundprinzip von Entnahmeplänen: Wie aus einem Vermögenswert ein planbares Einkommen wird
• Vergleich von Entnahmeplänen zu klassischen Versicherungslösungen: Kosten, Flexibilität und reale Auszahlungen
• Die größte Herausforderung: Langlebigkeits- und Marktrisiken richtig managen
• Entnahmeregeln in der Praxis: Faustformeln, Anpassungsstrategien und typische Fehler
• Steuern und Psychologie: Was Anleger oft unterschätzen – und wie man typische Fehlentscheidungen bei Entnahmestrategien vermeidet
Prof. Dr. Hartmut Walz ist mehrfacher Bestseller-Autor, lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, ist Verbraucherschützer, betreibt den Hartmut Walz-Finanzblog und schreibt die Finanzkolumne "Hohe Kante" in der RHEINPFALZ am Sonntag.
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation® nach M.B. Rosenberg für Vereine
Auch im Vereinsleben spielt Kommunikation eine entscheidende Rolle. Sie hat Auswirkungen auf das vereinsinterne Klima und ist wichtig bei der Befriedung von Meinunsverschiedenheiten und im Umgang mit evtl. auftretenden Ressentiments unter Vereinsmitgliedern.
Die Gewaltfreie Kommunikation® nach Marshall Rosenberg (GFK) ist eine Gesprächsform und eine Lebenshaltung. Die Teilnehmenden lernen, ihren sprachlichen Ausdruck und die Art ihres Zuhörens zu verändern. Gleichzeitig lernen sie die Haltung der GFK kennen, die dazu ermutigt, den Gefühlen und Bedürfnissen anderer Menschen einfühlsam zu begegnen. Sie lernen das Vier-Stufen-Modell der Gewaltfreien Kommunikation kennen und erproben es an Themen aus Ihrem persönlichen, beruflichen oder vereinsbezogenen Lebensumfeld. Bitte bringen Sie Schreibzeug mit.
Die Mitgliedschaft in einem Heidelberger Verein ist Voraussetzung für eine Teilnahme an diesem Seminar. Mitglieder von Vereinen aus der Region Rhein-Neckar und aus anderen Regionen zahlen die doppelte Kursgebühr.
Krisenvorbereitung
Krisen sind vielfältig und die Betroffenheit individuell. Evakuierungen, Feuer, Erkrankung, Hochwasser oder Stromausfall sind nur ein paar Beispiele. Wir helfen dabei, unaufgeregt an das Thema heranzugehen und Ihre Resilienz zu stärken. Neben der persönlichen Vorsorge zählt für uns auch die Gemeinschaft in der Krise.
In Vorbereitung zum Seminar können Sie sich online auf dem Youtube-Kanal des DRK Campus die vier Videos zur Notfallvorsorge anschauen: www.youtube.com/channel/UC53gPtXLJbrUl_Z5DYtfQNw
In 90 Minuten sortieren wir dann gemeinsam vor Ort die Eindrücke und geben Tipps aus der Praxis unserer internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Gemeinschaft, welche weltweit krisenerprobt sind.
Ihr Weg in die Rente
Wann können Sie unter welchen Voraussetzungen in die (Alters-) Rente gehen? Wie lassen sich Rentenabschläge vermeiden oder minimieren? Welche Änderungen haben sich bei den Hinzuverdienstregelungen ergeben? Welche Möglichkeiten bieten die sog. Flexi-Rentenregelungen, und auf was ist zu achten? Wie kann die Rente bei vorzeitigem Ausscheiden aus dem Arbeitsverhältnis geplant werden? Kann in die Rentenversicherung Kapital investiert werden und lohnt sich das? Dies und weiteres mehr erfahren Sie in dieser Vortragsveranstaltung. Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Die zehn häufigsten Fehler bei der Testamentserrichtung
Das deutsche Erbrecht macht es den Testierwilligen leicht, ein Testament zu verfassen. Ein Blatt Papier und los geht es. Nach dem Tod können auf die Erben jedoch aufgrund des Testaments böse und teure Überraschungen warten und gerade dies sollte mit dem Testament ja vermieden werden. Auch für den Erblasser ist die Vorstellung unschön, dass der Nachlass in die falschen Hände geraten könnte. Der Vortrag räumt mit verbreiteten Irrtümern im deutschen Erb- und Erbschaftssteuerrecht auf und gibt Hinweise zur korrekten Abfassung von Testamenten.
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Bau- und Immobilienfinanzierung
Warum es gerade jetzt gelingen kann! Sie erhalten einen Überblick über Ihr machbares Immobilien-Investitionsvolumen, so dass Sie ein Objekt, ein Neubau- oder Sanierungsvorhaben gemäß Ihren finanziellen Möglichkeiten suchen oder planen können. Es wird immer wichtiger, vor einer ernsthaften Immobilienbesichtigung eine Grundsatzfinanzierungszusage (Finanzierungszertifikat) in der Tasche zu haben. Am Ende des Tages wissen Sie genau, wie „teuer es maximal werden darf“ und wie es besonders durch vielfältige Förderprogramme doch noch realisierbar sein kann, jetzt den Traum der „eigenen 4 Wände“, besonders für junge Familien, zu verwirklichen.
Allgemeine Themen sind u.a.:
• Die finanzmathematische Rückwärtsrechnung (bottom up-Ansatz) - „Wie viel Immobilie“ kann ich mir jetzt wirklich leisten?
• Warum eine „Grundsatzfinanzierungszusage“ immer wichtiger wird
• Wie bereite ich eine „zeitnahe Kaufentscheidung“ vor?
• Wie erhalte ich schnell eine Bewertung zur Bausubstanz sowie eine Einschätzung zum geforderten Kaufpreis?
• Wie bereite ich mich auf die notarielle Beurkundung eines Kaufvertrages vor auf der Grundlage einer professionellen Notar-Checkliste?
• Die alles umfassende Gesamtkostenschätzung bei Kauf, Neubau oder allgemeiner und energetischer Sanierung
• Entwicklung der optimalen Finanzierungslösung (intelligente Kombinatorik diverser Finanzierungsbausteine)
• Darlehensvarianten im Vergleich (Annuitätendarlehen, Festhypotheken, Bankvorausdarlehen, Kombimodelle, Anschlussfinanzierungen etc.)
• Kreditnebenkosten und vorteilhafte Kreditnebenbedingungen (Ratenänderungsoption, Revalutierungsoption, Nichtabnahmeoption, Sondertilgungsmöglichkeiten, alle Sollzinsbindungsvarianten etc.)
• Aktuelle Kapitalmarktlage (Best-Sollzinssätze bei verschiedenen Sollzinsbindungen bzw. Laufzeiten)
Der Dozent ist Bankfachwirt (IHK), registrierter Immobiliardarlehensberater und langjähriger Fördermittelberater. Das „digitale Seminarskript“ erhalten Sie nach Beendigung des Seminars kostenfrei.
Mietrecht für Mieter*innen
Ärger mit dem Vermieter oder der Vermieterin? Mängel in der Wohnung?
Die Fachanwältin für Mietrecht Sigrid Schwab erläutert alle wichtigen Aspekte im Rahmen der Anmietung einer Wohnung und erörtert Ihre Fragen hierzu wie z. B. Vertragsabschluss, Betriebskostenabrechnung, Mängelbeseitigung und Mietminderung, Schönheitsreparaturen, Kündigung und Vertragsbeendigung.
Geld und Wissen
Geld in Sicherheit: Der Kurs erklärt, warum Anleger*innen in die Anlageformen Währung, Anleihe, Gold, Immobilien und Aktien nur in soliden Demokratien investieren sollten. Vor Inflation schützen Investitionen ins Produktivkapital. Wir zeigen mit der Mehrwertampel, welche für Wertzuwachs geeignet sind. Zur Altersvorsorge helfen nur Aktienfonds. Viele Anleger haben günstige ETFs im Abschwung in Panik verkauft. Dabei können Anleger Fonds so mischen, dass Panikverkäufe im Abschwung ausbleiben und verlustarmer Vermögensaufbau möglich wird. Am Schluss werden Hinweise gegeben, wie Sie pfiffige Aktienideen im Alltag selbst finden und Risiken mit dem „Money Burn Prinzip“ umschiffen.