Vorträge
Hier finden Sie alle Einzelveranstaltungen und Vorträge der vhs Heidelberg im Überblick.
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Rundgänge durch die Stadtbücherei
Lassen Sie sich von Kolleginnen und Kollegen durch die Stadtbücherei führen! Wir stellen Ihnen alle Medien- und Servicebereiche des Hauses vor, demonstrieren Suchmöglichkeiten und -strategien im Medienbestand und informieren über die Metropol-Card sowie über die selbständige Medienverbuchung und alle Neuentwicklungen.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei. Treffpunkt jeweils im Eingangsbereich.
Termine:
Freitag, 13.03.26, 17 Uhr
Dienstag, 16.06.26, 17 Uhr
Mittwoch, 23.09.26, 17 Uhr
Sie haben Interesse an einer Führung durch die Stadtbücherei?
Kontakt: Vanessa Weigerding, vanessa.weigerding@heidelberg.de Tel: 06221 – 5836090
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 5 Personen.
Totaler Umbruch – Stasi, Neonazi, Neuanfang
Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990.
Es gibt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch.
Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk.
Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema.
Nadja Klier wurde 1973 in Dresden geboren. Sie ist Tochter der DDR-Bürgerrechtlerin Freya Klier. 1988 wurde sie mit ihrer Familie nach jahrelanger Überwachung aus politischen Gründen aus der DDR ausgewiesen. Über Nacht veränderte sich für die Jugendliche alles. Nadja Klier arbeitet seit vielen Jahren als Fotografin, Autorin und Filmemacherin. 2021 rief sie die „DDR-Box“ ins Leben. Das Portal zielt darauf ab, die Geschichte der DDR möglichst authentisch für Jugendliche darzustellen.
Ingo Hasselbach wuchs in einem privilegierten DDR-Elternhaus auf. Sein Vater arbeitete als Redakteur beim Rundfunk der DDR und war 1964 aus der Bundesrepublik in die DDR übersiedelt, seine Mutter war Journalistin bei der Nachrichtenagentur ADN. Seine Kindheit verbrachte er im Prenzlauer Berg, ab 1971 lebte die Familie gegenüber dem Stasi-Komplex in Berlin Lichtenberg. Hasselbach erlebte als Jugendlicher staatliche Repression, insbesondere aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Punk-Szene. Schule und Jugendzeit waren von Ausgrenzung, Bestrafung, der Unterbringung in einem Kinderheim und der Einweisung in einen Jugendwerkhof geprägt. Zwischen 1986 und 1989 folgten mehrere Gefängnisaufenthalte, während derer er sich radikalisierte. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte sich Hasselbach zu einer führenden Figur der Neonazi-Szene in Berlin. Sein Ausstieg aus der rechtsextremistischen Szene im Jahr 1993 war mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden.
Knut Elstermann, geboren 1960, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete als Redakteur bei verschiedenen DDR-Medien. Seit der Wende ist er freier Moderator und Filmjournalist, vor allem für den MDR und den RBB (radioeins). Er verfasste Bücher sowie zahlreiche Features für Fernsehen und Hörfunk, unter anderem über das Kino in Israel und Russland und die DEFA-Geschichte. Knut Elstermann ist Mitglied der Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt in Berlin.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Frankreich vor den Präsidentschaftswahlen
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Im April 2027 finden in Frankreich die Präsidentschaftswahlen statt. Emmanuel Macron darf laut Verfassung nicht mehr als Kandidat antreten. Was hat er in seiner Amtszeit erreicht? An welchen Vorhaben ist er gescheitert? Wie blicken die Franzosen auf seine Amtszeit? Wie hat sich in seiner Präsidentschaft das deutsch-französische Verhältnis entwickelt? Und was und wer wird nach ihm kommen?
Diese Fragen diskutieren die Journalistinnen Helene Bubrowski und Michaela Wiegel.
Helene Bubrowski ist Chefredakteurin bei Table Media und ab 2027 Herausgeberin der FAZ.
Michaela Wiegel ist Auslandskorrespondentin der FAZ für Frankreich.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Rundgänge durch die Stadtbücherei
Lassen Sie sich von Kolleginnen und Kollegen durch die Stadtbücherei führen! Wir stellen Ihnen alle Medien- und Servicebereiche des Hauses vor, demonstrieren Suchmöglichkeiten und -strategien im Medienbestand und informieren über die Metropol-Card sowie über die selbständige Medienverbuchung und alle Neuentwicklungen.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Teilnahme ist kostenfrei. Treffpunkt jeweils im Eingangsbereich.
Termine:
Mittwoch, 23.09.26, 17 Uhr
Donnerstag, 12.11.26, 17 Uhr
Freitag, 11.12.26, 17 Uhr
Dienstag, 19.01.27, 17 Uhr
Sie haben Interesse an einer Führung durch die Stadtbücherei?
Kontakt: Vanessa Weigerding, vanessa.weigerding@heidelberg.de Tel: 06221 – 5836090
Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 5 Personen.
Die „Stadt der deutschen Dichtung“ und der Nationalsozialismus. Der andere Heidelberg-Mythos
Heidelberg gilt bis heute als Stadt der Romantik und studentischer Lebensfreude. Weniger bekannt ist jedoch ihre Rolle als nationaler Erinnerungsort, dessen literarische Deutungen seit dem 19. Jahrhundert eng mit politischen und ideologischen Interessen verknüpft waren. Der Vortrag beleuchtet, wie Heidelberg in Romanen und Erzählungen als Symbol deutscher Geschichte, nationaler Identität und später auch nationalsozialistischer Weltanschauung inszeniert wurde. Im Mittelpunkt stehen die Heidelberger Autoren Rudolph Stratz, Irma von Drygalski und Fritz Frey, deren heute weitgehend vergessenes Werk zeigt, wie der Heidelberg-Mythos im Kontext konservativer und nationalsozialistischer Kulturpolitik entstand und genutzt wurde.
In Kooperation zwischen der Initiative Heidelberger Stolpersteine und der Volkshochschule Heidelberg.
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Krings, Marcel Prof. Dr. (Germanistisches Seminar der Universität Heidelberg)
Kunst im Ohr – Ein Livestream für alle Sinne 3
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freundinnen und Freunde der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen.
Diesmal widmen wir uns zwei Frauenfiguren von Edgar Degas (1834–1917). Wir vergleichen das Gemälde „Die Büglerin“, um 1869, aus der Neuen Pinakothek in München mit der Pastellzeichnung „Vor dem Spiegel“, um 1889, aus der Hamburger Kunsthalle. Vielleicht blicken Sie danach etwas anders aufs Bügeln oder ins eigene Spiegelbild! Denn: In beiden Kunstwerken geht es um Arbeit, einmal um Lohnarbeit und ein anderes Mal um Körper- bzw. Schönheitsarbeit. Damit eröffnen die Bilder unterschiedliche soziale Räume und Zuschreibungen.
Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Frederike Harms ist wissenschaftliche Volontärin ebendort, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung.
In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Was Menschen stark macht für die Welt von morgen
Nicht erst seit Corona, dem Ukrainekrieg und der Energiekrise gehören Krisen zum Leben dazu. Ob am Arbeitsplatz oder im Privatleben: Immer wieder begegnen uns neue Herausforderungen, und das wird – bei allen guten Wünschen – auch in Zukunft nicht anders sein. Was aber sehr wohl anders sein kann: wie wir diesen Herausforderungen begegnen. Denn dabei kann Resilienz helfen. So nennen Psychologen die Kraft, stressige Situationen, hohe Anforderungen oder persönliche Schicksalsschläge zu bewältigen und gesund damit umzugehen. Diese Resilienz ist zum Teil angeboren, aber man kann sie auch erlernen.
Die SZ-Wissenschaftsredakteurin und Bestsellerautorin Dr. Christina Berndt geht der Frage nach, woher seelische Stärke kommt, wie man sich besser durch Krisen manövrieren sowie Stress begegnen kann – und auf welch vielfältige Weise Volkshochschulen dabei helfen können.
Dr. Christina Berndt zählt zu Deutschlands renommiertesten Wissenschaftsjournalisten. Sie arbeitet als Autorin, Journalistin und Rednerin zu Themen aus Medizin, Psychologie und Lebenswissenschaften und ist Leitende Redakteurin im Wissenschaftsressort der »Süddeutschen Zeitung«. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie durch ihre Auftritte in zahlreichen Fernsehtalkshows vor allem während der Corona-Pandemie bekannt. Sie studierte Biochemie und wurde im Fach Immunologie promoviert. Für ihre Doktorarbeit am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg erhielt sie den Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. Auch für ihre journalistischen Arbeiten bekam sie zahlreiche Auszeichnungen, u. a. 2013 Wächterpreis der deutschen Tagespresse, 2019 Ehrenpreis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie für nachhaltig gute Berichterstattung zur psychischen Gesundheit. Mehrfach wurde sie unter die Wissenschaftsjournalisten des Jahres gewählt, 2021 auf Platz 1. Ihr Buch »Resilienz. Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft« stand zwei Jahre lang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Stonehenge. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Eines der mysteriösesten und bekanntesten Bauwerke der frühen Menschheitsgeschichte ist das Megalith-Bauwerk Stonehenge in England. Vom 18. September 2026 bis zum 29. August 2027 präsentiert die Archäologische Staatssammlung mit der Ausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse, neue Entdeckungen“ moderne Forschungserkenntnisse zum weltberühmten Steinkreis!
Kurator Dr. Heiner Schwarzberg führt Sie virtuell durch die Sonderschau mit vielen originalen Funden. Gemeinsam entdecken Sie die Entwicklung der Anlage und die Menschen dahinter, die diese vor über 5000 Jahren geschaffen und genutzt haben. Heiner Schwarzberg ist ein deutscher Prähistorischer Archäologe. Er leitet die Abteilung Vorgeschichte an der Archäologischen Staatssammlung in München.
In Kooperation mit der Archäologischen Staatssammlung und der Staatlichen Museumsagentur Bayern.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Der Wolf und die Deutschen: Konflikt oder Koexistenz?
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Große, langlebige Beutegreifer wie der Wolf werden bewundert und sind zugleich verfemt. Als Leit- und Schirmarten fördern sie den Naturschutzgedanken, als Arten im Zentrum von Konflikten mit zahlreichen Interessensgruppen werden sie verfolgt und getötet. Kann der Wolf also in unserer Welt überleben? Ja, das geht im Prinzip, wie Mensch-Wildtier-Konflikte mit anderen Raubtieren zeigen. Allerdings setzt das voraus, dass Betroffene gehört und Politik, Naturschutz und Wissenschaft aufeinander zugehen. Wie das aussehen könnte, welche Voraussetzungen es dafür braucht und was der gegenwärtige Stand ist, soll dieser Vortrag erläutern.
Heribert Hofer forscht seit über vierzig Jahren im Freiland zur Verhaltensökologie und dem Naturschutz von Raubtieren (Tüpfelhyäne, Gepard, Fuchs, Dachs, Wolf), ihren Belastungen und Krankheitserregern. Seine Langzeitprojekte in Europa, Tansania und Namibia führten zur vielfachen Beschäftigung mit dem gegenseitigen Verhältnis von Mensch und Wildtieren, Mensch-Wildtier-Konflikten und der Einsicht, dass Schutz von Natur den Einklang mit betroffenen Menschen erfordert. Neben der Forschung engagiert er sich für den Naturschutz und ist in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften aktiv, zuletzt als Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2025 war er 25 Jahre lang Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zurzeit ist er Seniorprofessor für interdisziplinäre Wildtierkunde am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Ayurveda und Ernährung - eine theoretische Einführung
Sie möchten gerne mehr über Ayurveda, das "Wissen vom Leben" erfahren? Unsere zweiteilige Seminarreihe vermittelt Ihnen Grundlagenwissen in kompakter Form. So gewinnen Sie einen Einblick in die Lehren dieser Jahrtausende alten Heilkunst. Die zwei Kursteile sind unabhängig voneinander buchbar.
Die Kursleiterin ist Ayurvedatherapeutin und Ernährungsberaterin.
Tauche in die Grundlagen des Ayurveda - eine Jahrtausende alte Heilkunst und Lebensweise - ein und entdecke, wie eine auf Deine individuelle Dosha-Konstitution abgestimmte Ernährung Dein Wohlbefinden steigern kann. In diesem kompakten Kurs lernst Du, welche Lebensmittel Deine innere Harmonie unterstützen, und Du erhältst praktische Anleitungen zur Zubereitung ayurvedischer Gerichte. Du erfährst, wie Du theoretisches Wissen über die ayurvedische Philosophie und Lebensweise in Deinen Alltag integrieren kannst, um Stress abzubauen, die Verdauung zu fördern und Körper sowie Geist in Einklang zu bringen.
Die Kursteile der Reihe sind unabhängig voneinander buchbar. Bringe gerne etwas zum Schreiben mit.
Vertrauen in Wissenschaft - zwischen Expertise und Skepsis
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Wissenschaft prägt unser Leben in hohem Maße – von Medizin und Klimaforschung bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Zugleich ist Vertrauen in Wissenschaft heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Während viele Menschen der Forschung weiterhin vertrauen, wachsen andernorts Skepsis, Distanz oder offener Widerspruch. Der Vortrag stellt dar, warum Vertrauen in Wissenschaft relevant ist, worauf es beruht und warum es in manchen gesellschaftlichen Gruppen stabil bleibt und in anderen erodiert.
Mike S. Schäfer ist Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Zürich. Er erforscht, wie wissenschaftliche Themen wie Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder Biotechnologie in Öffentlichkeit, Medien und digitalen Plattformen verhandelt werden und was Bürgerinnen und Bürger über Wissenschaft denken.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Eure Einheit, unsere Einheit – An wen erinnern wir?
Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990.
Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon!
Paulino José Miguel kam 1982 mit 11 Jahren allein aus Mosambik in die DDR, um dort seine schulische und später auch berufliche Ausbildung fortzusetzen. Grundlage hierfür war ein Staatsvertrag zwischen Mosambik und der DDR, der 900 Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren ermöglichte, in Deutschland einen Schulabschluss zu machen. Seit 2008 leitet Herr Miguel beim Stuttgarter Forum der Kulturen das „Kompetenzzentrum Migration Entwicklung Partizipation“. Außerdem ist er Repräsentant der migrantischen Organisationen im Rat für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Baden-Württemberg. Für sein Engagement als Brückenbauer in der Arbeit für die Rechte von Migrantinnen und Migranten, den interkulturellen Dialog und die Entwicklungszusammenarbeit wurde Paulino Miguel 2025 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Cahit Başar wurde 1966 in Duisburg geboren. Seine kurdischen Eltern waren einige Jahre zuvor aus der Türkei in die Bundesrepublik gekommen. Er gehörte zu den ersten Kindern mit kurdischem Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren wurden. Heute arbeitet Cahit Başar als Geschichts- und Politiklehrer. Er war Gründungsmitglied und langjähriger Sprecher des Netzwerks der Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte in NRW. Cahit Başar ist der aktuelle Generalsekretär der Kurdischen Gemeinde Deutschland und Mitglied im „Fachbeirat Gesellschaftliche Aufarbeitung/Opfer und Gedenken” der Bundesstiftung Aufarbeitung.
Nhi Le ist Journalistin, Moderatorin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind digitale Medienkultur, die Schnittstellen zwischen Pop und Politik und die Einwanderungsgesellschaft Ostdeutschland mit Fokus auf die vietnamesische Diaspora. Aktuell arbeitet sie vor allem für den Norddeutschen Rundfunk und für andere öffentlich-rechtliche Medien. Die ZEIT zählt sie zu den 100 wichtigsten jungen Ostdeutschen. 2021 wurde sie vom Medium Magazin unter die "Top 30 bis 30"-Journalist*innen des Landes gewählt. Ihre Arbeit wurde mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Citizen Science im Biodiversitätsmonitoring: Erfassung der Bestäuberdiversität in Agrarlandschaften
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Citizen Science stellt einen zunehmend bedeutenden Ansatz für das Monitoring der biologischen Vielfalt dar, da sie die Erhebung großräumiger und langfristiger Datensätze ermöglicht. Im Rahmen von MonViA (dem Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften) kommen Citizen-Science-Ansätze insbesondere bei der bundesweiten Erfassung von Wildbienen sowie weiteren Insektengruppen in Agrarlandschaften zum Einsatz. Dabei setzen die Projekte sowohl auf traditionelle Erfassungsmethoden als auch auf neu entwickelte automatische Systeme. Die systematische Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern, die Anwendung standardisierter Erhebungsmethoden sowie die Umsetzung geeigneter Validierungs- und Schulungskonzepte ermöglichen die Generierung einer belastbaren Datengrundlage zum Zustand und zur Entwicklung von Wildbienen und anderen Insekten in Agrarlandschaften sowie, in Kombination mit Landnutzungs- und Landschaftsdaten, die Identifikation der Faktoren, die ihre Bestände beeinflussen. Gleichzeitig fördern die vorgestellten Citizen-Science-Projekte den Wissenstransfer und die gesellschaftliche Sensibilisierung für Biodiversitätsverluste in Agrarlandschaften. Die gewonnenen Erkenntnisse leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur evidenzbasierten Politikberatung im Bereich des Biodiversitätsschutzes und der nachhaltigen Agrarpolitik.
Dr. Demetra Rakosy promovierte an der Universität Wien zur Bestäubungsökologie von wildbienenbestäubten Orchideen. Danach war Sie am Helmholz-Zentrum für Umweltforschung tätig, mit Schwerpunkt auf den Einfluss von Landnutzungsänderung auf Pflanzen-Bestäuber-Interaktionen in Europa. Seit 2024 leitet sie am Thünen Institut für Biodiversität, Braunschweig, die AG Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften.
Dr. Annette Herz promovierte in Forstentomologie zur Bedeutung von natürlichen Gegenspielern bei der Regulierung von Forstschädlingen. Sie ist seit mehr als 25 Jahren, aktuell leitend im Bereich „Nützlinge und funktionelle Biodiversität“, am Institut für biologischen Pflanzenschutz des Julius Kühn-Institutes (Standort Dossenheim) tätig. Forschungsschwerpunkte sind die Charakterisierung, Förderung und Verwendung von Nützlingen im Biologischen Pflanzenschutz mit dem Fokus auf den hymenopteren Parasitoiden und den Schwebfliegen, die Ausarbeitung von agrarökologischen Methoden zur ihrer Förderung und Entwicklung von Verfahren zum Einsatz von Nützlingen gegen invasive und neuartige Schädlinge. Seit 2026 ist sie Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Populäre Irrtümer über die deutsche Sprache
Was ist "richtiges" Deutsch - und wer entscheidet das überhaupt?
In diesem Vortrag räumt Prof. Dr. Henning Lobin mit weit verbreiteten Missverständnissen über die deutsche Sprache auf.
Er beleuchtet, wie das Hochdeutsche entstand, warum Mehrsprachigkeit eigentlich der Normalfall ist und weshalb der Duden keine offizielle Instanz ist.
Der Gastdozent Prof. Dr. Henning Lobin ist wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim
Stress - So bleibt Ihr Nervensystem in Balance
Stress ist allgegenwärtig. Aber was passiert dabei eigentlich in Ihrem Körper? Und warum reagieren manche Menschen widerstandsfähiger als andere? In diesem Vortrag erklärt die Dozentin (Doctor of Chiropractic), wie das Nervensystem auf Stress reagiert, welche Rolle die Wirbelsäule dabei spielt und was das mit Ihrer Gesundheit, Ihrem Immunsystem und Ihrer Energie im Alltag zu tun hat. Sie erfahren, wie chronischer Stress das Nervensystem aus dem Gleichgewicht bringt, welche körperlichen Warnsignale oft übersehen werden und welche konkreten Impulse helfen, die eigene Regulationsfähigkeit zu stärken. Verständlich, praxisnah und wissenschaftlich fundiert - für alle, die verstehen möchten, wie ihr Körper wirklich funktioniert und mit neuen Strategien und Werkzeugen in den Alltag zurückgehen wollen.
Bei diesem Kurs handelt es sich um einen sogenannten „Hybridkurs“, d. h. er wird sowohl in Präsenzform als auch online durchgeführt. Die Online-Übertragung findet über die Plattform "Zoom" statt. Sie benötigen hierfür ein internetfähiges Endgerät (PC, Laptop oder Tablet) mit Lautsprecher, Mikrofon und Kamera. Bitte installieren Sie vorab das Programm/die App "Zoom". Die Zugangsdaten werden Ihnen per E-Mail mitgeteilt.
Plötzlich Geld
Ob Hausverkauf, Abfindung, Schenkung, Erbschaft oder eine fällige Lebensversicherung: Sie haben plötzlich einen größeren Geldbetrag auf dem Konto und wollen diesen sinnvoll einsetzen - was nicht immer eine Geldanlage sein muss. Das ist eine "Luxus-Sorge", zugegeben. Und doch beschäftigt dieses Thema viele Menschen. Gehen Sie mit dieser Fragestellung zum Bank- oder Versicherungsvertrieb, werden Ihnen dort wahrscheinlich ausschließlich teure Anlageprodukte angeboten, die nach Steuern und Inflation oftmals keine reale Verzinsung erbringen. Eine umfassende Beratung für die sinnvolle Verwendung Ihres warmen Geldregens, die über reinen Produktverkauf hinausgeht, erhalten Sie dort nicht.
Genau dieses Wissen bietet Ihnen dieser Vortrag. Prof. Dr. Walz zeigt Ihnen, wie Sie einen größeren Einmalbetrag so einsetzen, dass er Ihren Lebensumständen und Zielen bestmöglich dient.
Aus den Inhalten:
• Den warmen Geldregen sinnvoll einsetzen – es muss nicht immer Geldanlage sein
• Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl geeigneter Anlageklassen und Produkte sowie des für Sie passenden Anlagemixes
• Rendite und Risiko: Gut essen oder ruhig schlafen? Am besten beides.
• So erkennen Sie unberechtigte Ängste und Sorgen – aber auch übersehene Risiken
• Enorme Wirkung der Kosten von Anlageprodukten – Ihr Geld hat jetzt ein anderer
• Bloß nicht auf optimale Einstiegskurse warten oder den Durchschnittskosteneffekt (=cost averaging) überschätzen.
Prof. Dr. Hartmut Walz ist mehrfacher Bestseller-Autor, lehrt an der Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, ist Verbraucherschützer, betreibt den Hartmut Walz-Finanzblog und schreibt die Finanzkolumne "Hohe Kante" in der RHEINPFALZ am Sonntag.
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Deutsch-jüdische und israelische Literatur - Ein Gespräch zwischen Michael Krüger und Jakob Hessing
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autoren und Autorinnen ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur. In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte. Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet. Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autoren und Autorinnen aus einem anderen Land: aus Israel. Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent.
Als Dichter und Verleger kennt Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
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Warum folgen wir Influencern auf Social Media? Erfolgsfaktoren, Beeinflussung und Geschäftsmodelle
Der Volkshochschulverband Baden-Württemberg hat im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“ eine neue Online-Reihe entwickelt.
Influencer prägen den Alltag vieler Kinder, Jugendlicher und Familien. Sie setzen Trends, vermitteln Lebensstile, bewerben Produkte und beeinflussen Meinungen – oft subtil und sehr wirkungsvoll. Gleichzeitig gehören soziale Medien längst selbstverständlich zur Lebenswelt junger Menschen. Umso wichtiger ist es, ihre Mechanismen zu verstehen, Werbebotschaften kritisch zu hinterfragen und einen bewussten Umgang mit digitalen Medien zu fördern.
Mit diesem Bildungsangebot möchten Volkshochschulen und Familienbildungsstätten Familien, Eltern und Jugendliche dazu anregen, Influencer und Social-Media-Inhalte reflektiert zu betrachten. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Warum beeinflussen uns Influencer? Wie entstehen Kaufentscheidungen auf Social Media? Welche Rolle spielen vermeintliche Expert*innen und Werbepartnerschaften? Und wie kann ein bewussteres Konsumverhalten gelingen?
Die Reihe verfolgt dabei keinen belehrenden Ansatz und arbeitet bewusst nicht mit erhobenem Zeigefinger. Stattdessen werden Jugendliche und Eltern eingeladen, eigene Medien- und Konsumgewohnheiten kritisch zu hinterfragen, sich auszutauschen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten für einen bewussteren Umgang mit Social Media zu entwickeln.
Die Vorträge verbinden aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Erfahrungen aus der Influencer-Welt. Dadurch erhalten die Teilnehmenden sowohl fundiertes Hintergrundwissen als auch authentische Einblicke in das „echte“ Influencer-Leben. Besonders für Jugendliche schafft diese Kombination einen lebensnahen Zugang und bietet viele Anknüpfungspunkte für den gemeinsamen Austausch im Anschluss an die Vorträge.
Die Veranstaltungen enthalten einen Impulsvortrag mit anschließender moderierter Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen. Die Livestreams bringen die Inhalte direkt zu Ihnen nach Hause.
Wer sind eigentlich Influencer, kann jeder zum Influencer werden und warum können sie uns überhaupt beeinflussen? Der Vortrag zeigt, was die Forschung über Influencer herausgefunden hat, was erfolgreiche Influencer ausmacht und warum es sich für Unternehmen lohnt, mit Influencern zu werben. Beleuchtet werden Kommunikationstechniken, die uns überzeugen sollen, Inhalte, die auf Social Media besonders gut funktionieren und Geschäftsmodelle in der Creator Economy. Ziel ist es, einen informierten und reflektierten Umgang mit diesem inzwischen allgegenwärtigen Medienphänomen zu ermöglichen.
Prof. Dr. Amelie Duckwitz ist seit 2017 Professorin für Medien- und Webwissenschaft an der TH Köln. Dort lehrt sie Social Media, Content Strategy und User Experience in den Studiengängen Online-Redaktion B.A. und Markt- und Medienforschung M.Sc.. Sie forscht u.a. zu Erfolgsfaktoren im Influencer Marketing, Influencern in der politischen und sozialen Kommunikation und KI im Influencer Marketing. Als Creative Director Concept entwickelte sie bereits 2012 die ersten Kampagnen mit Influencern für Hugo Boss. Sie studierte Medienwissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Trier und promovierte 2007 über das Internet als globales Medium. Mit ihren Studierenden setzt sie regelmäßig Projekte um, u.a. zu Kindern als Influencer, Science-Influencern auf TikTok oder KI-Influencern.
Gefördert durch das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Familien und Erwachsene in Baden-Württemberg“.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Mit Hochsensibilität leben
Sind Ihnen Lärm und grelles Licht schnell zu viel? Benötigen Sie regelmäßig Rückzug aus der lauten und hektischen Welt? Haben Sie intensive Gefühle und sehr viel Phantasie? Hochsensibilität ist eine besondere Charaktereigenschaft, sehr fein wahrzunehmen und zu fühlen. Diese Begabung kann unseren Alltag vielfältig bereichern. Gleichzeitig stellt uns solche Feinsinnigkeit immer wieder vor Herausforderungen und braucht besonderen Schutz vor Reizüberflutung. Erfahren Sie mehr darüber, was Hochsensibilität ist, wie Sie Stärken nutzen und Herausforderungen konstruktiv begegnen können.
Ayurveda und Verdauung / Ernährung und Psyche
Sie möchten gerne mehr über Ayurveda, das "Wissen vom Leben" erfahren? Unsere zweiteilige Seminarreihe vermittelt Ihnen Grundlagenwissen in kompakter Form. So gewinnen Sie einen Einblick in die Lehren dieser Jahrtausende alten Heilkunst. Die zwei Kursteile sind unabhängig voneinander buchbar.
Die Kursleiterin ist Ayurvedatherapeutin und Ernährungsberaterin.
In diesem 2. Teil der Kursreihe vertiefst Du Dein Verständnis darüber, wie Dein emotionaler Zustand die Darmgesundheit beeinflusst und wie Du mit gezielten, dosha-spezifischen Gewürzen für die drei unterschiedlichen Konstitutionstypen Vata, Pitta, Kapha Deine Verdauung unterstützen kannst. Gleichzeitig lernst Du, in welchem Zusammenspiel Nahrungsmittel Dein psychisches Wohlbefinden fördern, und Du erfährst, was Gesundheit im Ayurveda wirklich bedeutet: eine harmonische Verbindung von Körper, Geist und Ernährung. Nach diesem Seminar wirst Du die Zusammenhänge klar verstehen und wissen, wie Du sehr einfach für mehr Wohlbefinden auch auf psychischer Ebene sorgen kannst.
Die Kursteile der Reihe sind unabhängig voneinander buchbar. Vorkenntnisse, wie sie z. B. in Kurs Nr. 3104 vermittelt wurden, sind von Vorteil.
Bringe gerne etwas zum Schreiben mit.