Sommerangebote für Erwachsene
Kurse (12)
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"Mut zur Wut" - Jahrgang 2025
Das politische Plakat erlebt ein Revival: Das Plakatfestival „Mut zur Wut“ hat sich in nur wenigen Jahren eine internationale Relevanz erarbeitet, die jährlich über 2500 Einreichungen aus 54 Ländern zum Ergebnis hat. Eine Leistungsschau engagierter Kreativer, die ihre Wut über Missstände mit mutigen plakativen Botschaften formulieren – teilweise trotz Zensur in ihren Heimatländern.
30 prämierte Poster werden alle zwei Jahre im öffentlichen Raum plakatiert und sorgen genau dort für Diskussionen und Aufsehen, wo politische Veränderungen meist ihren Anfang nehmen: auf der Straße. Die Themenwahl für das Motiv ist frei. Gemäß dem Titel „Mut zur Wut“ sollte das Thema einen kritischen, sozialen, politischen und/oder persönlichen Inhalt haben, der in einem aussagekräftigen Motiv dargestellt ist. Die nächste Ausschreibung findet 2027 statt.
Die Volkshochschule zeigt vom 8. Juni bis 22. Juli in ihren Räumlichkeiten eine Auswahl der besten, von einer international besetzten Jury ausgesuchten, Plakate aus dem letzten Jahrgang 2025.
Glücklichsein kann man lernen
Wir alle wollen glücklich sein. Doch was beeinflusst unser Glück? Sind es die äußeren Umstände - wie Beruf, Besitz oder Zufälle - oder sind es vielmehr die inneren Einstellungen, mit denen wir auf das Leben blicken? Eine fast rhetorische Frage, denn schnell wird klar: Unser Glück hängt weniger von dem ab, was um uns herum geschieht, sondern vielmehr davon, wie wir es innerlich bewerten und gestalten.
Was können Sie selbst aktiv tun, um Ihr Glücksniveau zu stärken? In diesem 4-teiligen Kurs lernen Sie die 12 Glücks-Aktivitäten von Sonja Lyubomirsky kennen, die Ihr Glück positiv beeinflussen können. Außerdem erhalten Sie relevante Hintergrundinformation aus der Positiven Psychologie und haben ausreichend Gelegenheit zur Diskussion und zum Erfahrungsaustausch.
Sütterlin und Alte deutsche Schrift
Immer mehr Menschen interessieren sich dafür, etwa bei der Ahnenforschung, alte Handschriften aus der Familie oder in Archiven zu lesen, scheitern aber häufig an der alten Schrift. Dieser Kurs bietet Ihnen die Möglichkeit, die Grundlagen der Sütterlinschrift und der Alten deutschen Schrift zu erlernen, damit Sie alte Handschriften (Tagebücher, Briefe usw.) lesen können. Zum letzten Kursabend können Sie eigene Schriftstücke mitbringen, die wir gemeinsam „übersetzen“, um das Erlernte gleich anzuwenden. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Referent ist Mitglied der Interessengemeinschaft Sütterlin Kurpfalz.
Die 3. Lebensphase bewusst gestalten
„Wenn man alt ist, muss man mehr tun, als da man jung war.“ (J. W. v. Goethe)
Gemeint ist nicht nur das äußere Aktivsein, sondern auch das innere Wirken: Innehalten, Nachdenken, Reifen und Umsetzen.
Spüren Sie auch den Wunsch, die neue Freiheit dieser Lebensphase intensiver zu nutzen? Und merken Sie zugleich, dass manches Sie daran hindert, Neues auszuprobieren?
In diesem Seminar entdecken Sie, welche Potenziale in Ihnen angelegt sind, um Erfüllung in Ihrem neuen Lebensabschnitt zu finden. Sie gewinnen Klarheit über Ihre Situation, Ihre Ziele und Ihre Handlungsmöglichkeiten. Mit Impulsen aus Coaching, praktischen Übungen und dem Austausch in der Gruppe entwickeln Sie konkrete Wege, um Ihr Leben aktiv, kraftvoll und erfüllt zu gestalten.
Dem Seminarleiter ist es wichtig, eine Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung zu schaffen und Sie darin zu unterstützen, nachhaltige Erfolgserlebnisse zu ermöglichen.
Norbert Büth ist Coach, Trainer und Unternehmensberater.
Sich selbst und andere besser verstehen
Wie verhalte ich mich, und was löse ich damit bei anderen aus? Warum bin ich so, wie ich bin? Was kann ich gegen die immer wieder gleichen Querelen und Streitereien im Alltag tun?
Die Transaktionsanalyse hat verständliche Modelle entwickelt, die nicht nur helfen zu verstehen, sondern auch zeigen, wie wir Ungeliebtes verändern können. Heute hat die Transaktionsanalyse Bedeutung in Familie und Beruf, in der Bildungsarbeit ebenso wie in Therapie oder Personalführung.
Der Kurs ist der anerkannte Einführungskurs 101 der deutschen wie der internationalen Gesellschaften für Transaktionsanalyse und die Basis jeder Weiterbildung in Transaktionsanalyse. Die Teilnehmer*innen erhalten nach Abschluss des Einführungskurses ein Zertifikat.
Hinweis zum Bildungszeitgesetz: Für diesen Kurs kann Bildungsurlaub beantragt werden.
Darf ein Christ in den Krieg ziehen?
Die Mitarbeiter*innen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Landesakademie von Baden-Württemberg) sowie anderer deutscher Wissenschaftsakademien suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die folgenden Vorträge (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) gewähren einen Einblick in die aktuellen Arbeiten verschiedener Forschungsstellen, die in der Regel über das Akademienprogramm gefördert werden. Das Akademienprogramm ist das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands und fördert über die acht Landesakademien der Wissenschaften in Deutschland, die sich zur Akademienunion zusammengeschlossen haben, aktuell 128 Forschungsprojekte.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, im historischen Hofgarten der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen. Beginn ist jeweils 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Vorträge finden in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Volkshochschule statt.
Briefe sind eine wichtige, gleichwohl immer noch wenig ausgewertete und kaum digitalisierte Quelle zur Erforschung der Frühen Neuzeit. Es werden die unterschiedlichsten Fragen erörtert, so zum Beispiel, wie man Bücher am günstigsten und sichersten von A nach B transportiert oder auch, wie man sich als Christ im Krieg zu verhalten habe. Man stößt darauf, dass die Frage, ob ein Christ Soldat sein darf, in der Reformationszeit heftig umstritten war. Wer rang mit wem in dieser Sache? Welche Argumente wurden pro und contra ins Feld geführt?
Prof. Dr. Christoph Strohm war von 2006 bis 2024 Professor für Reformationsgeschichte und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Heidelberg. Er ist Leiter des Projekts „Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620)“ an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, deren ordentliches Mitglied er seit 2008 ist.
Behinderten- und Bedürftigentestament und Lösungen für Patchwork-Familien
Eltern wollen in aller Regel das Beste für ihre Kinder. Bei der Regelung ihres Nachlasses werden deshalb neben einem eventuellen Ehegatten die Kinder zu Erben eingesetzt. Für manche Eltern stellt sich jedoch die Frage, ob ihre Kinder bei einer „normalen“ Erbeinsetzung tatsächlich in den Genuss des Erbes kommen werden. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Die Kinder können in einem Insolvenzverfahren stehen oder überschuldet sein. Die Kinder können Unterstützung vom Sozialhilfeträgern erhalten, die bei eigenem Vermögen entfallen würde, so dass das ererbte Vermögen aufgebraucht würde, ohne dass die Kinder eine Verbesserung ihrer Lebensstellung erfahren würden. Es ist aber auch möglich, dass die Kinder aufgrund anderer Erben oder am Nachlass Beteiligter Gefahr laufen, im Nachlassverfahren oder bei der Erbauseinandersetzung benachteiligt zu werden. Dies kann bei Patchworkfamilien der Fall sein oder immer dann, wenn schon zu Lebzeiten der Eltern absehbar ist, dass die im Testament Bedachten nicht in der Lage sein werden, den Nachlass einvernehmlich abzuwickeln. Für all diese Fälle gibt es Lösungen. Stichworte sind unter anderem das Behinderten- oder Bedürftigentestament.
Der Vortrag macht auf möglicherweise noch nicht bekannte Probleme aufmerksam und zeigt Lösungen, um auch Kindern und Familien in besonderen Lebenssituationen gerecht zu werden.
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Bau- und Immobilienfinanzierung
Warum es gerade jetzt gelingen kann! Sie erhalten einen Überblick über Ihr machbares Immobilien-Investitionsvolumen, so dass Sie ein Objekt, ein Neubau- oder Sanierungsvorhaben gemäß Ihren finanziellen Möglichkeiten suchen oder planen können. Es wird immer wichtiger, vor einer ernsthaften Immobilienbesichtigung eine Grundsatzfinanzierungszusage (Finanzierungszertifikat) in der Tasche zu haben. Am Ende des Tages wissen Sie genau, wie „teuer es maximal werden darf“ und wie es besonders durch vielfältige Förderprogramme doch noch realisierbar sein kann, jetzt den Traum der „eigenen 4 Wände“ besonders für junge Familien zu verwirklichen.
Allgemeine Themen sind u.a.:
• Die finanzmathematische Rückwärtsrechnung (bottom up-Ansatz) - „Wie viel Immobilie“ kann ich mir jetzt wirklich leisten?
• Warum eine „Grundsatzfinanzierungszusage“ immer wichtiger wird
• Wie bereite ich eine „zeitnahe Kaufentscheidung“ vor?
• Wie erhalte ich schnell eine Bewertung zur Bausubstanz sowie eine Einschätzung zum geforderten Kaufpreis?
• Wie bereite ich mich auf die notarielle Beurkundung eines Kaufvertrages vor auf der Grundlage einer professionellen Notar-Checkliste?
• Die alles umfassende Gesamtkostenschätzung bei Kauf, Neubau oder allgemeiner und energetischer Sanierung
• Entwicklung der optimalen Finanzierungslösung (intelligente Kombinatorik diverser Finanzierungsbausteine)
• Darlehensvarianten im Vergleich (Annuitätendarlehen, Festhypotheken, Bankvorausdarlehen, Kombimodelle, Anschlussfinanzierungen etc.)
• Kreditnebenkosten und vorteilhafte Kreditnebenbedingungen (Ratenänderungsoption, Revalutierungsoption, Nichtabnahmeoption, Sondertilgungsmöglichkeiten, alle Sollzinsbindungsvarianten etc.)
• Aktuelle Kapitalmarktlage (Best-Sollzinssätze bei verschiedenen Sollzinsbindungen bzw. Laufzeiten)
Der Dozent ist Bankfachwirt (IHK), registrierter Immobiliardarlehensberater und langjähriger Fördermittelberater. Das „digitale Seminarskript“ erhalten Sie nach Beendigung des Seminars kostenfrei.
Medieval Movie (K)Nights
Burgen werden erobert, Schlachten geschlagen, Burgfräulein umgarnt und zwischendurch rollen die Köpfe - welches Bild zeichnen Filme vom Mittelalter? Wie passen Regisseur*innen die historischen Vorlagen immer wieder an, um uns eine ganz eigene Geschichte zu erzählen?
Seit den Anfängen des Films dienen historische Stoffe und Legenden als Inspiration und Projektionsfläche für aktuelle gesellschaftliche Probleme und Themen. Filme über das Mittelalter müssen daher vor allem im Hinblick auf ihre Entstehungszeit betrachtet werden; gleichzeitig prägen sie mit eindrucksvollen Bildern unsere Vorstellung dieser vergangenen Zeiten.
In der Reihe MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS widmen sich Historiker*innen der Universität Heidelberg diesen Dynamiken zwischen Geschichte und Film, indem sie der Be- und Verarbeitung von mittelalterlichen Legenden, Personen und Ereignissen auf der Leinwand nachgehen. Die Filme werden im Karlstorkino gezeigt und von einem einführenden Vortrag begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Die MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS sind eine Kooperation des Historischen Seminars der Universität Heidelberg und dem Karlstorkino - Medienforum Heidelberg e.V. sowie der vhs Heidelberg.
Tickets gibt es vor Ort oder im Vorverkauf über die Seite des Karlstorkinos www.karlstorkino.de
Im dritten Teil der Kultfilmreihe um den wohl bekanntesten Archäologen der Filmgeschichte begeben sich Indiana Jones und sein Vater im Jahr 1938 auf eine abenteuerliche Reise rund um den Globus – auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Gefährliche Fallen, Rätsel und skrupellose Gegner stellen sich ihnen in den Weg: Auch deutsche Truppen sind dem sagenumwobenen Artefakt auf der Spur, um dessen Macht für ihre eigenen Zwecke zu nutzen. Wird es Indiana Jones gelingen, das Geheimnis des Heiligen Grals zu lüften, bevor es zu spät ist?
Der Abenteuerfilm aus dem Jahre 1989 verbindet humorvolle Elemente mit Action, Drama und Mystery – eine Mischung, die ihn zu einem weltweiten Publikumserfolg machte. Gleichzeitig entwirft er ein vielschichtiges Bild der Vergangenheit und davon, wie sie erschlossen werden kann: Das Mittelalter erscheint hier als eine Epoche, die zahlreiche Spuren in der Welt hinterlassen hat, die es zu rekonstruieren und zu deuten gilt, um ihre Geheimnisse zu lüften.
Wie der Film diesen Prozess inszeniert und welche Bilder des Mittelalters er dabei transportiert, zeigt Historiker Prof. Dr. Romedio Schmitz-Esser in seinem einführenden Kurzvortrag. Im Anschluss an Vortrag und Film besteht die Möglichkeit für Fragen und eine gemeinsame Diskussion.
Musik, Wissenschaft und Technik - eine harmonische Reise durch zwei Jahrhunderte
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten.
Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Maschinelles Lernen verstehen – eine physikalische Perspektive
Die Mitarbeiter*innen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Landesakademie von Baden-Württemberg) sowie anderer deutscher Wissenschaftsakademien suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die folgenden Vorträge (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) gewähren einen Einblick in die aktuellen Arbeiten verschiedener Forschungsstellen, die in der Regel über das Akademienprogramm gefördert werden. Das Akademienprogramm ist das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands und fördert über die acht Landesakademien der Wissenschaften in Deutschland, die sich zur Akademienunion zusammengeschlossen haben, aktuell 128 Forschungsprojekte.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, im historischen Hofgarten der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen. Beginn ist jeweils 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Vorträge finden in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Volkshochschule statt.
Algorithmen des maschinellen Lernens (ML) durchdringen zunehmend unser Leben. Sie sagen vorher, aber ihre Entscheidungen bleiben oft opak, d.h. unzugänglich oder unverständlich. Richtlinien und Experten fordern mehr Transparenz und Erklärungen, als seien ML-Algorithmen Kommunikationspartner. Wir betrachten sie als physikalische Systeme, die mit ihrer Umwelt interagieren. Dies öffnet neue Perspektiven für unser Verständnis: Maschinelles Lernen ist eine Art anpassungsfähiges Verhalten. Opakheit entsteht durch Komplexität, die je nach Abstraktionsebene reduziert werden kann oder nicht. Verständnis entsteht dann nicht durch mehr Transparenz oder Erklärungen, auch nicht durch weniger Komplexität, sondern durch einen sinnvollen Wechsel der Abstraktionsebene. Die physikalische Perspektive gibt auch Anstöße für eine neue Generation von KI: wenn ML-Algorithmen physikalische Systeme simulieren können, ist dies auch umkehrbar, und somit können physikalische Systeme neue Arten Künstlicher Intelligenz verkörpern.
Dr. Miriam Klopotek studierte Physik in Berlin und Tübingen und wurde 2021 an der Universität Tübingen promoviert. Seit 2022 ist sie Gruppenleiterin am Stuttgarter Zentrum für Simulationswissenschaften (Exzellenzcluster SimTech). Seit 2023 ist sie Co-Leiterin (mit Eric Raidl) des WIN-Projekts „Komplexitätsreduktion, Erklärbarkeit und Interpretierbarkeit“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Sie interessiert sich für die Wechselwirkungen und Analogien zwischen künstlicher Intelligenz und physikalischer Dynamik, speziell der, die kondensierte Materie zugrunde liegt.
PD Dr. Eric Raidl studierte Philosophie, Informatik und Mathematische Logik in Berlin und Paris. 2014 wurde er an der Universität Paris Sorbonne promoviert und 2022 an der Universität Konstanz habilitiert. Er arbeitete an der École Normale Superieure Paris, der Universität Konstanz, und am University College Freiburg. Seit 2019 ist er an der Universität Tübingen als Co-PI des Philosophy and Ethics Lab im Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen für die Wissenschaft“ tätig. Seine Themenbereiche sind Erkenntnistheorie, Philosophie der Wissenschaft, Logik und KI.
Einkommensteuererklärung verständlich gemacht
Sie möchten Ihren Steuerbescheid endlich verstehen und/oder Ihre Einkommensteuererklärung selbst fertigen? Kein Problem! In diesem Kurs werden Sie auf alle Herausforderungen vorbereitet, denen Sie sich stellen wollen. Es wird Ihnen - sowohl theoretisch als auch praxisnah - anhand der Formulare vermittelt, was bei der Fertigung einer Einkommensteuerklärung wichtig und notwendig ist. Der Dozent stellt sich Ihren Fragen und Sie erfahren, wie mit Sonderausgaben, außergewöhnlichen Belastungen, Kinderfreibeträgen, Arbeitnehmereinkünften, Einkünften aus Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung, selbstständigen Nebeneinkünften, Einkünften aus dem Betrieb einer Photovoltaikanlage und Rentenbezügen zu verfahren ist. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Der Kurs ist sowohl für absolute Anfänger als auch für „steuerlich Fortgeschrittene“ geeignet. Fragen zur Übermittlung Ihrer Steuererklärung per ELSTER können auch am Rande erläutert werden. Inwieweit die Kursgebühren steuerlich absetzbar sind, wird im Kurs besprochen.