Naturwissenschaften und Umweltbildung für Erwachsene
Kurse (8)
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Astronomie für Fortgeschrittene
Galaxien beinhalten hunderte Milliarden von Sternen. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen und Größen. Sie sind die sichtbaren Bausteine des Universums und geben uns die Möglichkeit, auch die Eigenschaften der Dunklen Materie und Dunklen Energie zu erforschen. Unsere Milchstraße ist eine davon. Im Kurs werden die verschiedenen Galaxientypen und ihre Eigenschaften vorgestellt und gezeigt, welche Rolle sie im Großen und Ganzen des Universums spielen.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
#climatechallenge - wirksamen Klimaschutz gestalten
Zusammen fürs Klima aktiv werden – das ist das Ziel der #climatechallenge. Gemeinsam entdecken wir, wie wir unseren Alltag nachhaltiger gestalten können — vom CO2-Fußabdruck zum aktiven Handabdruck für eine lebenswerte Zukunft.
In drei Workshops und zwei Challenges lernen wir nicht nur die Grundlagen der Klimakrise kennen, sondern setzen selbst Impulse für Veränderung.
Ob Einsteiger*innen oder bereits Engagierte: Die #climatechallenge bietet Raum, Neues auszuprobieren, ins Handeln zu kommen und gemeinsam Zukunft zu gestalten.
Das Bildungsprojekt #climatechallenge wird seit 2023 von Germanwatch, dem KAT und netzwerk n weiterentwickelt und an Schulen, Hochschulen, außerschulischen Lernorten und in Kommunen angeboten.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Eine Veranstaltung in Kooperation zwischen dem Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT) und der Volkshochschule Heidelberg
Wildkräuterspaziergang rund um den Bierhelderhof
Die Streuobstwiese am Kohlhof ist ein Wildkräuterparadies für Naturliebhaber und birgt eine Vielfalt von Wild- und Heilkräutern, die wieder mehr in den Mittelpunkt unserer Ernährung und unseres Wohlbefindens rücken. Wie man die verschiedenen Wildkräuter sicher erkennt, sammelt und wie man sie zubereitet, damit sie schmecken und wirken, erfahren Sie auf dem zweistündigen Spaziergang über die Kohlhofwiese.
In Kooperation mit Natürlich Heidelberg
Abendführung durch die Landessternwarte Heidelberg
Die Landessternwarte auf dem Königstuhl bei Heidelberg wurde 1898 feierlich als „Großherzogliche Bergsternwarte“ eingeweiht. Auch heute, über 125 Jahre später, ist sie ein wissenschaftliches Institut, an dem astronomische Spitzenforschung betrieben wird. Beim Besuch erfahren Sie von der wechselvollen Geschichte der Astronomie im Rhein-Neckar-Raum und erhalten Einblicke in aktuelle astronomische Themen. Bei gutem Wetter können Sie den Sternhimmel auch selbst durchs Teleskop beobachten. Warme Kleidung, Handschuhe und Taschenlampe nicht vergessen!
Abendführung durch die Landessternwarte Heidelberg
Die Landessternwarte auf dem Königstuhl bei Heidelberg wurde 1898 feierlich als „Großherzogliche Bergsternwarte“ eingeweiht. Auch heute, über 125 Jahre später, ist sie ein wissenschaftliches Institut, an dem astronomische Spitzenforschung betrieben wird. Beim Besuch erfahren Sie von der wechselvollen Geschichte der Astronomie im Rhein-Neckar-Raum und erhalten Einblicke in aktuelle astronomische Themen. Bei gutem Wetter können Sie den Sternhimmel auch selbst durchs Teleskop beobachten. Warme Kleidung, Handschuhe und Taschenlampe nicht vergessen!
Darf ein Christ in den Krieg ziehen?
Die Mitarbeiter*innen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Landesakademie von Baden-Württemberg) sowie anderer deutscher Wissenschaftsakademien suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die folgenden Vorträge (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) gewähren einen Einblick in die aktuellen Arbeiten verschiedener Forschungsstellen, die in der Regel über das Akademienprogramm gefördert werden. Das Akademienprogramm ist das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands und fördert über die acht Landesakademien der Wissenschaften in Deutschland, die sich zur Akademienunion zusammengeschlossen haben, aktuell 128 Forschungsprojekte.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, im historischen Hofgarten der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen. Beginn ist jeweils 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Vorträge finden in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Volkshochschule statt.
Briefe sind eine wichtige, gleichwohl immer noch wenig ausgewertete und kaum digitalisierte Quelle zur Erforschung der Frühen Neuzeit. Es werden die unterschiedlichsten Fragen erörtert, so zum Beispiel, wie man Bücher am günstigsten und sichersten von A nach B transportiert oder auch, wie man sich als Christ im Krieg zu verhalten habe. Man stößt darauf, dass die Frage, ob ein Christ Soldat sein darf, in der Reformationszeit heftig umstritten war. Wer rang mit wem in dieser Sache? Welche Argumente wurden pro und contra ins Feld geführt?
Prof. Dr. Christoph Strohm war von 2006 bis 2024 Professor für Reformationsgeschichte und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Heidelberg. Er ist Leiter des Projekts „Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620)“ an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, deren ordentliches Mitglied er seit 2008 ist.
Musik, Wissenschaft und Technik - eine harmonische Reise durch zwei Jahrhunderte
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten.
Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Maschinelles Lernen verstehen – eine physikalische Perspektive
Die Mitarbeiter*innen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Landesakademie von Baden-Württemberg) sowie anderer deutscher Wissenschaftsakademien suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die folgenden Vorträge (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) gewähren einen Einblick in die aktuellen Arbeiten verschiedener Forschungsstellen, die in der Regel über das Akademienprogramm gefördert werden. Das Akademienprogramm ist das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands und fördert über die acht Landesakademien der Wissenschaften in Deutschland, die sich zur Akademienunion zusammengeschlossen haben, aktuell 128 Forschungsprojekte.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, im historischen Hofgarten der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen. Beginn ist jeweils 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Vorträge finden in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Volkshochschule statt.
Algorithmen des maschinellen Lernens (ML) durchdringen zunehmend unser Leben. Sie sagen vorher, aber ihre Entscheidungen bleiben oft opak, d.h. unzugänglich oder unverständlich. Richtlinien und Experten fordern mehr Transparenz und Erklärungen, als seien ML-Algorithmen Kommunikationspartner. Wir betrachten sie als physikalische Systeme, die mit ihrer Umwelt interagieren. Dies öffnet neue Perspektiven für unser Verständnis: Maschinelles Lernen ist eine Art anpassungsfähiges Verhalten. Opakheit entsteht durch Komplexität, die je nach Abstraktionsebene reduziert werden kann oder nicht. Verständnis entsteht dann nicht durch mehr Transparenz oder Erklärungen, auch nicht durch weniger Komplexität, sondern durch einen sinnvollen Wechsel der Abstraktionsebene. Die physikalische Perspektive gibt auch Anstöße für eine neue Generation von KI: wenn ML-Algorithmen physikalische Systeme simulieren können, ist dies auch umkehrbar, und somit können physikalische Systeme neue Arten Künstlicher Intelligenz verkörpern.
Dr. Miriam Klopotek studierte Physik in Berlin und Tübingen und wurde 2021 an der Universität Tübingen promoviert. Seit 2022 ist sie Gruppenleiterin am Stuttgarter Zentrum für Simulationswissenschaften (Exzellenzcluster SimTech). Seit 2023 ist sie Co-Leiterin (mit Eric Raidl) des WIN-Projekts „Komplexitätsreduktion, Erklärbarkeit und Interpretierbarkeit“ der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Sie interessiert sich für die Wechselwirkungen und Analogien zwischen künstlicher Intelligenz und physikalischer Dynamik, speziell der, die kondensierte Materie zugrunde liegt.
PD Dr. Eric Raidl studierte Philosophie, Informatik und Mathematische Logik in Berlin und Paris. 2014 wurde er an der Universität Paris Sorbonne promoviert und 2022 an der Universität Konstanz habilitiert. Er arbeitete an der École Normale Superieure Paris, der Universität Konstanz, und am University College Freiburg. Seit 2019 ist er an der Universität Tübingen als Co-PI des Philosophy and Ethics Lab im Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen für die Wissenschaft“ tätig. Seine Themenbereiche sind Erkenntnistheorie, Philosophie der Wissenschaft, Logik und KI.