Naturwissenschaften und Umweltbildung für Erwachsene
Filter (31)
Loading...
Kurse (31)
Loading...
Pfifferling und Fliegenpilz
In diesem Kurs haben Pilzliebhaber*innen die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung Waldpilze zu sammeln und zu bestimmen. Bitte bringen Sie ein Sammelgefäß (Korb) und Schreibzeug mit!
Astronomie für Fortgeschrittene
Der Mond ist seit jeher im Fokus der Menschen: als Zeitmesser, als eigenständiges Himmelsobjekt und als Sprungbrett für Reisen zum Mars. Nach der erfolgreichen Umrundung des Erdtrabanten im Rahmen der Artemis-Mission sollen in den kommenden Jahren Menschen auch wieder seine Oberfläche betreten. Im Kurs wird gezeigt, was den Mond wissenschaftlich so interessant macht und warum er nach wie vor für die Raumfahrt von großer Bedeutung ist.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Der Wolf und die Deutschen: Konflikt oder Koexistenz?
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Große, langlebige Beutegreifer wie der Wolf werden bewundert und sind zugleich verfemt. Als Leit- und Schirmarten fördern sie den Naturschutzgedanken, als Arten im Zentrum von Konflikten mit zahlreichen Interessensgruppen werden sie verfolgt und getötet. Kann der Wolf also in unserer Welt überleben? Ja, das geht im Prinzip, wie Mensch-Wildtier-Konflikte mit anderen Raubtieren zeigen. Allerdings setzt das voraus, dass Betroffene gehört und Politik, Naturschutz und Wissenschaft aufeinander zugehen. Wie das aussehen könnte, welche Voraussetzungen es dafür braucht und was der gegenwärtige Stand ist, soll dieser Vortrag erläutern.
Heribert Hofer forscht seit über vierzig Jahren im Freiland zur Verhaltensökologie und dem Naturschutz von Raubtieren (Tüpfelhyäne, Gepard, Fuchs, Dachs, Wolf), ihren Belastungen und Krankheitserregern. Seine Langzeitprojekte in Europa, Tansania und Namibia führten zur vielfachen Beschäftigung mit dem gegenseitigen Verhältnis von Mensch und Wildtieren, Mensch-Wildtier-Konflikten und der Einsicht, dass Schutz von Natur den Einklang mit betroffenen Menschen erfordert. Neben der Forschung engagiert er sich für den Naturschutz und ist in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften aktiv, zuletzt als Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ). Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2025 war er 25 Jahre lang Direktor des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Zurzeit ist er Seniorprofessor für interdisziplinäre Wildtierkunde am Institut für Biologie der Freien Universität Berlin.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Vertrauen in Wissenschaft - zwischen Expertise und Skepsis
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Wissenschaft prägt unser Leben in hohem Maße – von Medizin und Klimaforschung bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Zugleich ist Vertrauen in Wissenschaft heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Während viele Menschen der Forschung weiterhin vertrauen, wachsen andernorts Skepsis, Distanz oder offener Widerspruch. Der Vortrag stellt dar, warum Vertrauen in Wissenschaft relevant ist, worauf es beruht und warum es in manchen gesellschaftlichen Gruppen stabil bleibt und in anderen erodiert.
Mike S. Schäfer ist Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Zürich. Er erforscht, wie wissenschaftliche Themen wie Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder Biotechnologie in Öffentlichkeit, Medien und digitalen Plattformen verhandelt werden und was Bürgerinnen und Bürger über Wissenschaft denken.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Citizen Science im Biodiversitätsmonitoring: Erfassung der Bestäuberdiversität in Agrarlandschaften
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Citizen Science stellt einen zunehmend bedeutenden Ansatz für das Monitoring der biologischen Vielfalt dar, da sie die Erhebung großräumiger und langfristiger Datensätze ermöglicht. Im Rahmen von MonViA (dem Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften) kommen Citizen-Science-Ansätze insbesondere bei der bundesweiten Erfassung von Wildbienen sowie weiteren Insektengruppen in Agrarlandschaften zum Einsatz. Dabei setzen die Projekte sowohl auf traditionelle Erfassungsmethoden als auch auf neu entwickelte automatische Systeme. Die systematische Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern, die Anwendung standardisierter Erhebungsmethoden sowie die Umsetzung geeigneter Validierungs- und Schulungskonzepte ermöglichen die Generierung einer belastbaren Datengrundlage zum Zustand und zur Entwicklung von Wildbienen und anderen Insekten in Agrarlandschaften sowie, in Kombination mit Landnutzungs- und Landschaftsdaten, die Identifikation der Faktoren, die ihre Bestände beeinflussen. Gleichzeitig fördern die vorgestellten Citizen-Science-Projekte den Wissenstransfer und die gesellschaftliche Sensibilisierung für Biodiversitätsverluste in Agrarlandschaften. Die gewonnenen Erkenntnisse leisten darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur evidenzbasierten Politikberatung im Bereich des Biodiversitätsschutzes und der nachhaltigen Agrarpolitik.
Dr. Demetra Rakosy promovierte an der Universität Wien zur Bestäubungsökologie von wildbienenbestäubten Orchideen. Danach war Sie am Helmholz-Zentrum für Umweltforschung tätig, mit Schwerpunkt auf den Einfluss von Landnutzungsänderung auf Pflanzen-Bestäuber-Interaktionen in Europa. Seit 2024 leitet sie am Thünen Institut für Biodiversität, Braunschweig, die AG Wildbienen-Monitoring in Agrarlandschaften.
Dr. Annette Herz promovierte in Forstentomologie zur Bedeutung von natürlichen Gegenspielern bei der Regulierung von Forstschädlingen. Sie ist seit mehr als 25 Jahren, aktuell leitend im Bereich „Nützlinge und funktionelle Biodiversität“, am Institut für biologischen Pflanzenschutz des Julius Kühn-Institutes (Standort Dossenheim) tätig. Forschungsschwerpunkte sind die Charakterisierung, Förderung und Verwendung von Nützlingen im Biologischen Pflanzenschutz mit dem Fokus auf den hymenopteren Parasitoiden und den Schwebfliegen, die Ausarbeitung von agrarökologischen Methoden zur ihrer Förderung und Entwicklung von Verfahren zum Einsatz von Nützlingen gegen invasive und neuartige Schädlinge. Seit 2026 ist sie Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für allgemeine und angewandte Entomologie.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Abendführung durch die Landessternwarte Heidelberg
Die Landessternwarte auf dem Königstuhl bei Heidelberg wurde 1898 feierlich als „Großherzogliche Bergsternwarte“ eingeweiht. Auch heute, über 125 Jahre später, ist sie ein wissenschaftliches Institut, an dem astronomische Spitzenforschung betrieben wird. Beim Besuch erfahren Sie von der wechselvollen Geschichte der Astronomie im Rhein-Neckar-Raum und erhalten Einblicke in aktuelle astronomische Themen. Bei gutem Wetter können Sie den Sternhimmel auch selbst durchs Teleskop beobachten. Warme Kleidung, Handschuhe und Taschenlampe nicht vergessen!
Kohlendioxid als Rohstoff: Wie schließen wir den Kreislauf?
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Erdöl und Erdgas dienen seit Jahrzehnten und bis heute in großem Maße weltweit als Energieträger und Rohstoffe für die chemische Industrie und bleiben zentral für Energiesicherheit und wirtschaftliche Stabilität. Trotz des steigenden Angebots an alternativer Energie vieler Bereiche können wir nicht auf chemische Energieträger verzichten. Und für Kunststoffe und andere Produkte der chemischen Industrie brauchen wir weiterhin Kohlenstoffquellen. Wie können wir dennoch langfristig unsere Rohstoffbasis diversifizieren und technologische Führungsfähigkeit sichern? Die Nutzung von Kohlendioxid und Methan bietet Möglichkeiten, Kohlenstoff effizient im Kreislauf zu führen und gleichzeitig neue industrielle Wertschöpfungsketten zu erschließen. Wie kann das konkret funktionieren? Welche Forschungsansätze sind vielversprechend, und wo stehen wir mit der technologischen Entwicklung? Wie lässt sich der Transfer von der Grundlagenforschung in die Anwendung beschleunigen? Die Integration von Katalyse, KI-gestützter Werkstoffforschung und skalierbarer Ingenieurtechnik sind vielversprechende Ansätze in diesem Bereich.
Claus Daniel leitet das Advanced Energy Technologies Directorate am Argonne National Laboratory und hat eine Joint-Position an der University of Chicago Pritzker School of Molecular Engineering. Er promovierte in Materialwissenschaften an der Universität des Saarlandes in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Metallforschung Stuttgart.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Math Mysteries: Das Pentagramm
Math Mysteries ist eine Mini-Serie von interaktiven Vorträgen über okkulte Symbole, historische Mythen und die überraschend elegante Mathematik, die dahintersteckt:
-Welche Bedeutungen wurden Zahlen und Symbolen im Laufe der Geschichte zugeschrieben?
-Wer hat diese Deutungen geprägt – und aus welchen Motiven heraus?
-Welche mathematischen Strukturen und Eigenschaften stecken tatsächlich dahinter?
Math Mysteries ist für alle, die sich für Mathematik jenseits des Schulstoffs interessieren, kulturelle und historische Bedeutungen von Symbolen hinterfragen und Lust haben, okkulte Mythen neugierig, kritisch und analytisch zu durchdringen. Kein Vorwissen nötig – nur Offenheit und Neugier!
Christian Spannagel ist Professor für Mathematikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er beschäftigt sich mit Wissenschaftskommunikation, die Mathematik verständlich, anschaulich und gesellschaftlich relevant macht. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, esoterische Mythen kritisch zu hinterfragen – und ihnen mathematische Erkenntnis entgegenzusetzen.
Das Pentagramm: mal Satanssymbol, mal Heavy-Metal-Logo, mal Schutzzeichen. Was aber viele nicht wissen: In der Mathematik offenbart es sein wahres Gesicht. Gemeinsam reisen wir zum Ursprung, von der Church of Satan über Éliphas Lévi und Agrippa von Nettesheim bis zu den Pythagoreern und schauen uns an, wie Okkultisten dem Sternpolygon ständig neue Bedeutungen andichteten. So viel vorweg: Während Deutungen kommen und gehen, sind Beweise ewig während. Wer wirklich verstehen will, landet nicht bei der Esoterik, sondern bei der Geometrie.
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!
Citizen Science: Jeder Fund zählt – Amphibien und Reptilien in Baden-Württemberg gemeinsam erfassen
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Seit April 2014 koordinieren das Staatliche Museum für Naturkunde Stuttgart und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) gemeinsam die „Landesweite Artenkartierung – Amphibien und Reptilien“ in Baden-Württemberg, unterstützt von Naturschutzverbänden und zahlreichen ehrenamtlichen Kartiererinnen und Kartierern. Ziel des Projekts ist die systematische Erfassung der Verbreitung von Amphibien- und Reptilienarten in einem landesweiten 5 × 5 km-Raster. Im Fokus stehen insbesondere Arten der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, für die regelmäßig Daten zum Erhaltungszustand an die Europäische Union berichtet werden müssen; seit 2025 werden zusätzlich Begleitarten systematisch berücksichtigt. Alle Beobachtungen werden über ein Online-Portal gemeldet und bilden eine wichtige Grundlage für Naturschutz, Planung und Biodiversitätsforschung in Baden-Württemberg.
Nadine Hammerschmidt studierte Biologie an der Uni Hohenheim, danach freie Mitarbeit bei Gutachterbüros, Diplomarbeit über Mauereidechsen bei Büro Lauffer in Offenburg, Volontariat am SMNS-Herpetologie, seit 2014 LAK Projektkoordinatorin am SMNS.
Beatrice Kämpf studierte Master Biodiversität und Umweltbildung an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe, Forschungsprojekt Neotene Teichmolche. Weiterhin studentische Mitarbeit bei Gutachterbüros. Seit August 2023 bei der LUBW im Sachgebiet 25.1 Artenschutz – zuständig für LAK Amphibien und Reptilien, Libellen und Invasive Arten.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Schlossgarten Schwetzingen: Historische Gärten im Klimawandel - Baustelle Artenvielfalt
Schlossgarten Schwetzingen – Entdecken Sie die faszinierende Verbindung von Geschichte, Gartenkunst und nachhaltiger Mobilität: Bei unserer exklusiven Führung mit der Solarwegebahn fahren wir Sie durch die Ausstellung „Historische Gärten im Klimawandel – Baustelle Artenvielfalt“ im Schlossgarten Schwetzingen. Die Fahrt verbindet anschaulich historische Gartenkultur mit aktuellen Herausforderungen des Klimawandels und zeigt, wie Artenvielfalt als Konzept neue Impulse für Biodiversität und Ressourcenschutz setzt.
Abendführung durch die Landessternwarte Heidelberg
Die Landessternwarte auf dem Königstuhl bei Heidelberg wurde 1898 feierlich als „Großherzogliche Bergsternwarte“ eingeweiht. Auch heute, über 125 Jahre später, ist sie ein wissenschaftliches Institut, an dem astronomische Spitzenforschung betrieben wird. Beim Besuch erfahren Sie von der wechselvollen Geschichte der Astronomie im Rhein-Neckar-Raum und erhalten Einblicke in aktuelle astronomische Themen. Bei gutem Wetter können Sie den Sternhimmel auch selbst durchs Teleskop beobachten. Warme Kleidung, Handschuhe und Taschenlampe nicht vergessen!
Citizen Science für die Biodiversität: iNaturalist und Observation.org
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Die internationalen Citizen-Science-Plattformen iNaturalist und Observation.org haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen Instrument zur digitalen Erfassung der globalen Biodiversität entwickelt. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Funktion beider Plattformen, die Verwendung mobiler Apps und das Potenzial KI-gestützter Bestimmung. Chancen, Grenzen und mögliche Anwendungen beider Plattformen in Forschung, Naturschutz und Bildung werden diskutiert.
Alexander Franzen studiert aktuell im Master-Programm Biodiversity: Ecology, Evolution & Conservation an der Georg-August-Universität Göttingen. Neben dem Studium beteiligt er sich an verschiedenen Rote Listen- und Atlas-Projekten und engagiert sich als ehrenamtlicher Validator bei Observation.org. Seine Master-Arbeit beschäftigt sich mit den Effekten von Klima- und Landnutzungswandel auf die Biodiversität in der Steppe Kasachstans.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Geld sparen mit Energieupdates & mehr
Energiekosten steigen, regelmäßig brechen Kriege und Konflikte um fossile Energieträger aus. Jens Neumann referiert über Ansätze, mit denen sich aktiver Klimaschutz und Einsparungen bei den eigenen Energiekosten verbinden lassen - mit und ohne Eigenheim. Der Referent unterrichtet nicht nur als Physiklehrer im Fach Naturwissenschaft und Technik, Klimaschutz und Erneuerbare Energien, er hat auch im eigenen Umfeld viele praktische Erfahrungen gesammelt. Er engagiert sich bei den Parents-for-Future und bei der Klimawerkstatt Sandhausen, ist Mitbegründer der Bürgerinitiative "heidel-solar.de" und referiert für verschiedene Kommunen unter anderem über Photovoltaik und Sektorenkopplung, also die Verknüpfung der Bereiche Strom, Wärme und Mobilität. Im Anschluss ist eine Fragerunde und Diskussion vorgesehen.
Pfifferling und Fliegenpilz
In diesem Kurs haben Pilzliebhaber*innen die Gelegenheit, unter fachkundiger Anleitung Waldpilze zu sammeln und zu bestimmen. Bitte bringen Sie ein Sammelgefäß (Korb) und Schreibzeug mit!
Künstliche Intelligenz und Bildung – Lernen mit und lernen trotz KI
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Künstliche Intelligenz wird zunehmend Teil von Alltag, Arbeitswelt und Schule. KI kann uns bei komplexen Aufgaben unterstützen, von Routinetätigkeiten entlasten und Lernprozesse gezielt begleiten. Gleichzeitig birgt eine Überdelegation kognitiver Aufgaben an KI das Risiko, dass wesentliche Kompetenzen verloren gehen oder gar nicht erst erworben werden. Der Vortrag zeigt auf, wie KI-Systeme und deren Nutzung gestaltet werden können, um Kompetenzverlust entgegenzuwirken.
Ute Schmid ist Mitglied im Direktorium und im Geschäftsleitenden Ausschuss des bidt. Sie ist Professorin für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg und lehrt und forscht seit vielen Jahren im Bereich Künstliche Intelligenz mit Fokus auf menschenähnliches maschinelles Lernen und Methoden für interaktives und erklärendes Lernen. Ute Schmid ist Mitglied im Bayerischen KI-Rat und EurAI Fellow.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bayerischen Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Citizen Science: Digitale Artensammlung in Baden-Württemberg
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Seit 2013 besteht die Möglichkeit, Beobachtungen von Tieren aus Baden-Württemberg einfach und unkompliziert über die „Meldeplattformen“ der Naturschutzverwaltung zu übermitteln und somit einen wertvollen Beitrag zur Naturforschung und zum Naturschutz zu leisten. Für welche Arten welcher Datenschatz über die Jahre aufgebaut wurde und welche technischen Entwicklungen und Funktionen hierfür zur Verfügung stehen, wird vorgestellt.
Petra Groß: Die Biologin ist seit 2012 bei der LUBW tätig und beschäftigt sich u.a. mit dem Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit im Referat Artenschutz, Landschaftsplanung. Die fachliche Betreuung der Meldeplattformen ist dabei ein Bestandteil ihrer Tätigkeit.
Iris Leichtweiß: Als Diplom-Kauffrau mit dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik ist Frau Leichtweiß nach verschiedenen Stationen in der Softwareindustrie seit 2021 als Projektleiterin in der LUBW Umweltinformatik tätig und steuert Projekte zu Umweltportalen und der Meine Umwelt App, bei beiden Auftritten ist die Artenmeldeplattform integraler Bestandteil.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Citizen Science: Aktueller Stand des ehrenamtlichen Vogelmonitorings in Deutschland und Baden-Württemberg - Von der Vogelbeobachtung zum Trend und darüber hinaus
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Das ehrenamtliche Vogelmonitoring in Deutschland bildet eine zentrale Säule für die Erfassung von Bestandsentwicklungen, die Bewertung des Zustands der biologischen Vielfalt und die Erfüllung nationaler wie internationaler Berichtspflichten im Naturschutz. Der Dachverband Deutscher Avifaunisten e.V. (DDA) koordiniert hierzu ein bundesweit einzigartiges, mehrstufiges Monitoring-System, das systematische Erfassungsprogramme mit großskaligen Citizen-Science-Daten verknüpft. Kernprogramme sind das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB), seltener Brutvögel (MsB), rastender Wasservögel (MrW) sowie der Brutvogelatlas ADEBAR. Ergänzt werden diese durch das Vogelmonitoring in Schutzgebieten (VM-S) und durch Gelegenheitsbeobachtungen über die Meldeplattform ornitho.de, die inzwischen mehr als 107 Millionen Beobachtungen von über 60.000 registrierten Nutzerinnen und Nutzern umfasst. Insgesamt engagieren sich mehrere tausend Ehrenamtliche bundesweit in standardisierten Monitoringsprogrammen.
Dr. Tobias Erik Reiners ist seit 2024 hauptamtlicher Vorstandsvorsitzender des Dachverbands Deutscher Avifaunisten e.V. (DDA). Der promovierte Biologe war vor seiner Tätigkeit beim DDA 13 Jahre lang als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Senckenberg Forschungsinstitut in der Abteilung Fließgewässerökologie und Naturschutz tätig. Dort befasste er sich unter anderem mit der Naturschutzgenetik von Feldhamster, Luchs, Wildkatze, Wolf und Braunbär. Ehrenamtlich engagiert sich Dr. Reiners seit seinem Studium in der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON), deren ehrenamtlicher Vorsitzender er von 2019 bis 2024 war.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Wie einfach kann ein lebendes System sein?
Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.
Hochkarätige Vorträge von Expert*innen aus Wissenschaft und Gesellschaft digital verfolgen und anschließend live mit ihnen diskutieren - das bietet vhs.wissen live!
Die Biologie definiert die Zelle als kleinste Einheit des Lebens. Aber selbst die einfachsten Zellen auf der Erde sind unglaublich komplex, so dass es praktisch unmöglich ist, sie in ihrer Gesamtheit zu verstehen. Auch haben wir noch immer keine Kenntnis davon, wie die erste Zelle überhaupt entstanden sein könnte. Aus diesem Grund versuchen wir, wesentliche Prozesse des Lebens aus einfachen biologischen Bausteinen nachzubilden, um eine Vorstellung von den physikalischen und chemischen Bedingungen zu bekommen, die notwendig sind, damit aus einem chemischen System ein biologisches System wird. Dazu verwenden wir den Ansatz der Synthetischen Biologie, der zelluläre Systeme in einzelne Funktionsmodule zerlegt, die unabhängig voneinander untersucht werden können. Von besonderem Interesse für uns ist die Funktion der Zellteilung. Derzeit wird versucht, ein möglichst einfaches molekulares System aufzubauen, das in der Lage ist, sogenannte Membranvesikel, die einfachsten Modelle von Zellhüllen, autonom in zwei Tochterzellen zu teilen. Zu diesem Zweck verwenden wir einige Proteinsysteme aus E. coli-Bakterien.
Petra Schwille studierte Physik und Philosophie und promovierte 1996 an der TU Braunschweig mit einer Dissertation am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen bei Nobelpreisträger Manfred Eigen. Im Jahr 2002 nahm sie einen Ruf auf eine Professur für Biophysik am neu gegründeten BIOTEC-Zentrum der TU Dresden an. Seit 2012 ist sie Leiterin der Abteilung Zelluläre und Molekulare Biophysik am MPI für Biochemie und Honorarprofessorin für Physik an der LMU München. Sie ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Bitte melden Sie sich vor der Veranstaltung online oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie den Zugang zum Veranstaltungslink, mit dem Sie unser Angebot live an Ihrem Rechner verfolgen können. Sie sind nicht sichtbar und brauchen weder Mikrofon noch Kamera, die Beteiligung läuft über eine Chat-Funktion. Bitte laden Sie sich die Zoom-App einmal herunter (sofern noch nicht vorhanden) und wählen Sie sich am Veranstaltungstag 10 Minuten vor Beginn ein!
Citizen Scientists im Mittelpunkt der Erforschung von Tapinoma magnum
Eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.
Der globale, nationale und lokale Verlust an Biodiversität ist eines der drängendsten Probleme unserer Gesellschaft. Auch in Baden-Württemberg haben die Zahl und die Häufigkeit der im Land vorkommenden Arten stark abgenommen.
"Erhalten, was uns erhält“ – das ist der Leitsatz des „Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt“, in dem die Landesregierung Baden-Württemberg zahlreiche Projekte zur Erhaltung der Biodiversität angestoßen und gebündelt hat. Um die Bedeutung der biologischen Vielfalt für unser aller Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln, wurden in Kooperation mit dem baden-württembergischen Landesverband der Volkshochschulen Vorträge zu unterschiedlichen Themen konzipiert. Den Teilnehmenden sollen die vielfältigen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie sich aktiv ehrenamtlich beteiligen können, unser Wissen um die biologische Vielfalt zu erweitern und sie zu erhalten.
In dieser Vortragsreihe im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg geben Expert*innen Informationen und Impulse zu Artenvielfalt und Artenschutz.
Wie gelangte eine mediterrane Ameisenart in die Gärten Baden-Württembergs? Die Große Drüsenameise wurde wahrscheinlich in der Erde von Topfpflanzen importiert und ist mittlerweile weit verbreitet, möglicherweise begünstigt durch ein wärmeres und trockeneres Klima. Mit ihren riesigen Superkolonien kann sie die Biodiversität und menschliche Infrastrukturen beeinträchtigen. Im Tapinoma-Forschungsprojekt überprüfen wir diese Hypothesen durch eine Zusammenarbeit zwischen Bürger*innen, Wissenschaftler*innen und Pädagog*innen. Ein Beispiel, wie Citizen Science dazu beiträgt, drängende Umweltprobleme zu verstehen.
Amelie Höcherl hat Biologie an der Ludwigs-Maximilians-Universität in München studiert und im Anschluss eine Doktorarbeit über parasitoide Wespen begonnen. In dieser Zeit hatte sie erste Berührungspunkte mit Citizen Scientists, die in ihrer Forschung eine wichtige Rolle spielen. Seit 2023 arbeitet sie am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, unter anderem im Tapinoma-Projekt, vor allem in der Kommunikation, Pressearbeit und in den Citizen Science-Projekten.
Bitte melden Sie sich über die Homepage oder telefonisch bei der vhs Heidelberg an. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss, Sie sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über ein Fragetool gestellt werden. Sie erhalten rechtzeitig vor der Veranstaltung den Zugangslink per Mail.
Math Mysteries: 666 - Die Zahl des Tieres
Math Mysteries ist eine Mini-Serie von interaktiven Vorträgen über okkulte Symbole, historische Mythen und die überraschend elegante Mathematik, die dahintersteckt:
-Welche Bedeutungen wurden Zahlen und Symbolen im Laufe der Geschichte zugeschrieben?
-Wer hat diese Deutungen geprägt – und aus welchen Motiven heraus?
-Welche mathematischen Strukturen und Eigenschaften stecken tatsächlich dahinter?
Math Mysteries ist für alle, die sich für Mathematik jenseits des Schulstoffs interessieren, kulturelle und historische Bedeutungen von Symbolen hinterfragen und Lust haben, okkulte Mythen neugierig, kritisch und analytisch zu durchdringen. Kein Vorwissen nötig – nur Offenheit und Neugier!
Christian Spannagel ist Professor für Mathematikdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Er beschäftigt sich mit Wissenschaftskommunikation, die Mathematik verständlich, anschaulich und gesellschaftlich relevant macht. Ein besonderes Anliegen ist es ihm, esoterische Mythen kritisch zu hinterfragen – und ihnen mathematische Erkenntnis entgegenzusetzen.
Apokalypse, Kaiser Nero, Antichrist – und erstaunlich spannende Arithmetik. Wir reisen in die Offenbarung des Johannes, betrachten antike Zahlencodes, verdächtigen römische Kaiser und amerikanische Präsidenten und machen Abstecher zu modernen Verschwörungsmythen. Doch die Zahl 666 ist auch mathematisch äußerst interessant. Eine Zahl mit einer spannenden Struktur!
Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich!