Darf ein Christ in den Krieg ziehen?
Eine schon im 16. Jahrhundert vieldiskutierte Frage
Die Mitarbeiter*innen der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Landesakademie von Baden-Württemberg) sowie anderer deutscher Wissenschaftsakademien suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die folgenden Vorträge (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) gewähren einen Einblick in die aktuellen Arbeiten verschiedener Forschungsstellen, die in der Regel über das Akademienprogramm gefördert werden. Das Akademienprogramm ist das größte geisteswissenschaftliche Forschungsprogramm Deutschlands und fördert über die acht Landesakademien der Wissenschaften in Deutschland, die sich zur Akademienunion zusammengeschlossen haben, aktuell 128 Forschungsprojekte.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, im historischen Hofgarten der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen. Beginn ist jeweils 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Vorträge finden in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Volkshohschule statt. Briefe sind eine wichtige, gleichwohl immer noch wenig ausgewertete und kaum digitalisierte Quelle zur Erforschung der Frühen Neuzeit. Es werden die unterschiedlichsten Fragen erörtert, so zum Beispiel, wie man Bücher am günstigsten und sichersten von A nach B transportiert oder auch, wie man sich als Christ im Krieg zu verhalten habe. Man stößt darauf, dass die Frage, ob ein Christ Soldat sein darf, in der Reformationszeit heftig umstritten war. Wer rang mit wem in dieser Sache? Welche Argumente wurden pro und contra ins Feld geführt?
Prof. Dr. Christoph Strohm war von 2006 bis 2024 Professor für Reformationsgeschichte und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Heidelberg. Er ist Leiter des Projekts „Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620)“ an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, deren ordentliches Mitglied er seit 2008 ist.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, im historischen Hofgarten der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen ins Gespräch zu kommen. Beginn ist jeweils 18:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Vorträge finden in Kooperation zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Volkshohschule statt. Briefe sind eine wichtige, gleichwohl immer noch wenig ausgewertete und kaum digitalisierte Quelle zur Erforschung der Frühen Neuzeit. Es werden die unterschiedlichsten Fragen erörtert, so zum Beispiel, wie man Bücher am günstigsten und sichersten von A nach B transportiert oder auch, wie man sich als Christ im Krieg zu verhalten habe. Man stößt darauf, dass die Frage, ob ein Christ Soldat sein darf, in der Reformationszeit heftig umstritten war. Wer rang mit wem in dieser Sache? Welche Argumente wurden pro und contra ins Feld geführt?
Prof. Dr. Christoph Strohm war von 2006 bis 2024 Professor für Reformationsgeschichte und Neuere Kirchengeschichte an der Universität Heidelberg. Er ist Leiter des Projekts „Theologenbriefwechsel im Südwesten des Reichs in der Frühen Neuzeit (1550-1620)“ an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, deren ordentliches Mitglied er seit 2008 ist.
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Eintritt frei
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GebührenfreiIn den WarenkorbLoading...
- Kursnummer: 1671.03e
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Start:Mi. 08.07.2026
18:15 UhrEnde:Mi. 08.07.2026
19:00 Uhr - Hinweis: Eintritt frei
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Dozent*in:
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Veranstaltungsort:
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Kontakt: