Medieval Movie (K)Nights
Die Päpstin (2009)
Burgen werden erobert, Schlachten geschlagen, Burgfräulein umgarnt und zwischendurch rollen die Köpfe - welches Bild zeichnen Filme vom Mittelalter? Wie passen Regisseur*innen die historischen Vorlagen immer wieder an, um uns eine ganz eigene Geschichte zu erzählen?
Seit den Anfängen des Films dienen historische Stoffe und Legenden als Inspiration und Projektionsfläche für aktuelle gesellschaftliche Probleme und Themen. Filme über das Mittelalter müssen daher vor allem im Hinblick auf ihre Entstehungszeit betrachtet werden; gleichzeitig prägen sie mit eindrucksvollen Bildern unsere Vorstellung dieser vergangenen Zeiten.
In der Reihe MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS widmen sich Historiker*innen der Universität Heidelberg diesen Dynamiken zwischen Geschichte und Film, indem sie der Be- und Verarbeitung von mittelalterlichen Legenden, Personen und Ereignissen auf der Leinwand nachgehen. Die Filme werden im Karlstorkino gezeigt und von einem einführenden Vortrag begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Die MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS sind eine Kooperation des Historischen Seminars der Universität Heidelberg und dem Karlstorkino - Medienforum Heidelberg e.V. sowie der vhs Heidelberg.
Tickets gibt es vor Ort oder im Vorverkauf über die Seite des Karlstorkinos https://www.karlstorkino.de/ Seit der Gründung der katholischen Kirche dürfen Frauen keine Priesterämter bekleiden. Umso mehr fasziniert der mittelalterliche Mythos um "Päpstin Johanna": Eine Frau sei als Mann verkleidet zum Papst gewählt worden - also in das höchste Amt der Kirche. Im Film ist Johanna ein begabtes junges Mädchen im 9. Jahrhundert. Ihr Wissensdurst wird in der männlich dominierten Gesellschaft nicht gern gesehen. Erst als sie sich als "Johannes" ausgibt, kann sie zu Bildung gelangen. Ihre neue Identität öffnet ihr immer mehr Türen: Schnell macht sie Karriere innerhalb der Kirche und wird schließlich auf den Heiligen Stuhl gewählt. Hin- und hergerissen zwischen Selbstverwirklichung und -verleugnung führt Johanna ein gefährliches Versteckspiel.
Der Historiker PD Dr. Tobias Daniels diskutiert in seiner Einführung die Ursprünge und das Fortleben dieses Mythos. Wie wird die mittelalterliche Legende um Johanna im 21. Jahrhundert erzählt? Im Anschluss besteht Möglichkeit zur Diskussion.
Seit den Anfängen des Films dienen historische Stoffe und Legenden als Inspiration und Projektionsfläche für aktuelle gesellschaftliche Probleme und Themen. Filme über das Mittelalter müssen daher vor allem im Hinblick auf ihre Entstehungszeit betrachtet werden; gleichzeitig prägen sie mit eindrucksvollen Bildern unsere Vorstellung dieser vergangenen Zeiten.
In der Reihe MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS widmen sich Historiker*innen der Universität Heidelberg diesen Dynamiken zwischen Geschichte und Film, indem sie der Be- und Verarbeitung von mittelalterlichen Legenden, Personen und Ereignissen auf der Leinwand nachgehen. Die Filme werden im Karlstorkino gezeigt und von einem einführenden Vortrag begleitet. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Die MEDIEVAL MOVIE (K)NIGHTS sind eine Kooperation des Historischen Seminars der Universität Heidelberg und dem Karlstorkino - Medienforum Heidelberg e.V. sowie der vhs Heidelberg.
Tickets gibt es vor Ort oder im Vorverkauf über die Seite des Karlstorkinos https://www.karlstorkino.de/ Seit der Gründung der katholischen Kirche dürfen Frauen keine Priesterämter bekleiden. Umso mehr fasziniert der mittelalterliche Mythos um "Päpstin Johanna": Eine Frau sei als Mann verkleidet zum Papst gewählt worden - also in das höchste Amt der Kirche. Im Film ist Johanna ein begabtes junges Mädchen im 9. Jahrhundert. Ihr Wissensdurst wird in der männlich dominierten Gesellschaft nicht gern gesehen. Erst als sie sich als "Johannes" ausgibt, kann sie zu Bildung gelangen. Ihre neue Identität öffnet ihr immer mehr Türen: Schnell macht sie Karriere innerhalb der Kirche und wird schließlich auf den Heiligen Stuhl gewählt. Hin- und hergerissen zwischen Selbstverwirklichung und -verleugnung führt Johanna ein gefährliches Versteckspiel.
Der Historiker PD Dr. Tobias Daniels diskutiert in seiner Einführung die Ursprünge und das Fortleben dieses Mythos. Wie wird die mittelalterliche Legende um Johanna im 21. Jahrhundert erzählt? Im Anschluss besteht Möglichkeit zur Diskussion.
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Eintritt frei
- Altersgruppe: 16 - 99 Jahre
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(zzgl. Ticketpreis)In den WarenkorbLoading...
- Kursnummer: 1122.01e
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Start:Mo. 27.04.2026
19:00 UhrEnde:Mo. 27.04.2026
22:15 Uhr -
Dozent*in:
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Veranstaltungsort:
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