Die Leicheneinlieferungen in die Heidelberger Anatomie 1933-1945
Die anatomischen Institute waren am Unrecht der Diktatur beteiligt, indem insbesondere in den Kriegsjahren Leichen von NS-Opfern zu Forschungs- und Lehrzwecken dorthin gelangten. Am Heidelberger Beispiel erläutert der Vortrag, wie sich die Praxis der Einlieferung von Leichen seit 1933 veränderte, und zeigt auf, dass zu den betroffenen Opfern nicht nur Angehörige politischer Widerstandsgruppen gehörten, sondern in größerer Zahl auch als „Asoziale“ und „Berufsverbrecher“ stigmatisierte Kleinkriminelle sowie Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter.
In Kooperation zwischen der Initiative Heidelberger Stolpersteine, dem Heidelberger Geschichtsverein und der Volkshochschule Heidelberg.
In Kooperation zwischen der Initiative Heidelberger Stolpersteine, dem Heidelberger Geschichtsverein und der Volkshochschule Heidelberg.
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Eintritt frei
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GebührenfreiIn den WarenkorbLoading...
- Kursnummer: 1112e
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Start:Mi. 20.05.2026
19:00 UhrEnde:Mi. 20.05.2026
20:30 Uhr -
Dozent*in:
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Veranstaltungsort:
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Kontakt: