Hintergrundwissen zur Volkshochschule Heidelberg
Die Volkshochschule Heidelberg e. V. ist ein eingetragener Verein. Sie ist zuständig für Heidelberg, Eppelheim und Dossenheim und bietet mit ca. 600 Lehrkräften pro Jahr, ca. 1 800 Kurse und Veranstaltungen an, die von ca. 24 000 Teilnehmenden besucht werden.
Die Volkshochschule Heidelberg entstand 1946 in einer Art Bürgerinitiative. Der Politologe Dolf Sternberger, der Kunsthistoriker Gustav Hartlaub und der Gewerkschafter Franz Ringer – alles Verfolgte der nationalsozialistischen Diktatur – gründeten den Heidelberger Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands. Und unter dem Untertitel "Volkshochschule" wurden Seminare und Vorträge zu all den Themen angeboten, die unter dem Nationalsozialismus verschwiegen, verboten oder pervertiert worden waren. Eine "Freie Lehrstätte für die geistig Aufgeschlossenen" wurde die Volkshochschule genannt. Was die Gründer damals im Einzelnen planten, wie es weiterging, wie die vhs wuchs und sich zum heutigen großen Weiterbildungszentrum weiterentwickelte, das ist nachzulesen in: Nipp-Stolzenburg, Mumm, Riese: "Volksbildung nötiger denn je..." 50 Jahre Volkshochschule Heidelberg. Beiträge zu ihrer Entwicklung und zur Geschichte ihrer Vorläufer. Heidelberg HVA 1996.
Die Volkshochschule ist DAS öffentliche Weiterbildungszentrum für ALLE. Sie ist attraktiv, sozial, kompetent, innovativ, weltoffen, lebensnah, lokal.
Ihre Tätigkeit als selbstständige Honorarkraft basiert auf den Vertragsbedingungen für die Beschäftigung von Lehrkräften an der Volkshochschule Heidelberg e. V., siehe Rückseite Ihrer Honorarvereinbarung.
Steuerfragen sind eine individuelle Angelegenheit, bitte wenden Sie sich an Ihren Steuerberater.