Stanislaw Lem – ein polnisch-jüdischer Science-Fiction-Autor und sein universelles Werk Ausstellungseröffnung im Rahmen des Jubiläumsjahrs "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland"

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Eintritt frei

Dienstag, 28. September 2021 18:30–20:00 Uhr

Kursnummer 1116e
Dozent Prof. Dr. Klaus Ziemer
Datum Dienstag, 28.09.2021 18:30–20:00 Uhr
Gebühr kostenlos
Ort

vhs
Bergheimer Str. 76
69115 Heidelberg
Foyer 1. OG

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Stanislaw Lem (geb. 12.09.1921 in Lemberg, gest. 27.03.2006 in Krakau) war ein Philosoph, Essayist und Schriftsteller. Seine Werke wurden mehr als 45 Millionen Mal verkauft, auch wenn sie wegen der zahlreichen Wortspiele und Wortschöpfungen als schwierig gelten. Lem ist als brillanter Visionär und Utopist anerkannt. Seine Werke sind u. a. „Philosophie des Zufalls I und II“, „Die Megabit-Bombe“, „Die Astronauten“, „Die Sterntagebücher des Weltraumfahrers Iljon Tichy“, „Solaris“, „Pilot Prix“ u.v.m.. Stanislaw Lem erhielt zahlreiche Auszeichnungen in Polen, Österreich und in Deutschland.
Zum 100. Geburtstag des Autors zeigt die Initiative Partnerschaft mit Polen e. V. in Kooperation mit der Volkshochschule Heidelberg und dem Kulturbüro der Stadt Heidelberg eine Ausstellung mit 26 skurrilen Buchillustrationen aus den "Sterntagebüchern". Es besteht kein Zweifel, dass der Zeichner Stanislaw Lem zu den Schöpfern grotesker Satire, bizarrer Monster und Schrecken gehört. Lassen wir uns nicht vom leichten, ungezwungenen Stil seiner Zeichnungen in die Irre führen. Sein Interesse gilt den groteskesten Hybriden, Kreuzungen aus Mensch, Tier und Maschine, die auf humorvolle Weise seine düstere und leider nicht unwahrscheinliche Vision des Universums und der Zivilisation illustrieren.

Prof. Dr. Klaus Ziemer 1. Vorsitzender der Initiative Partnerschaft mit Polen e.V.


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