Die unendliche Geschichte der ostdeutschen Identität Was verbindet und trennt Menschen in Ost und West 30 Jahre nach dem Mauerfall?

zurück



Eintritt frei

Donnerstag, 21. November 2019 19:00–21:00 Uhr

Kursnummer 1139e
Dozenten Daniel Kubiak
Johannes Nichelmann
Datum Donnerstag, 21.11.2019 19:00–21:00 Uhr
Gebühr kostenlos
Ort

vhs
Bergheimer Str. 76
69115 Heidelberg
Saal

Kursort

Hier klicken, um Kartenansicht zu aktivieren. Mehr Informationen zur Nutzung von Google-Maps können Sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen.

Kurs weiterempfehlen


Viel Zeit, um nachzufragen und mitzudiskutieren – das ist eine Besonderheit der Vortragsreihe „20/40" zu aktuellen politischen Themen, die von drei Heidelberger Bildungseinrichtungen veranstaltet wird. Auf den etwa 20minütigen Impulsbeitrag eines/r mit dem jeweiligen politischen Thema Befassten (z. B. einer Aktivistin, eines Karikaturisten, einer Journalistin oder eines Musikers) folgt der ca. 40minütige Vortrag eines*r renommierten Politikwissenschaftler*in, der Hintergrundwissen zu diesem Thema vermittelt. Diese Mischung aus Impulsbeitrag und politikwissenschaftlicher Analyse stellt die zweite Besonderheit der Reihe „20/40“ dar. In der anschließenden Diskussionsrunde hat das Publikum reichlich Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich untereinander und mit den Expert*innen auszutauschen – tiefere Einsichten zur politischen Meinungsbildung sind garantiert.
Veranstalter der Reihe „20/40“ sind: Bildungszentrum Heidelberg der Erzdiözese Freiburg, Landeszentrale für politische Bildung/Außenstelle Heidelberg und Volkshochschule Heidelberg.

Im Jahr, in dem sich der Fall der Berliner Mauer in der Nacht vom 9. auf den 10. November zum dreißigsten Mal jährt, schauen viele Menschen aus den alten Bundesländern mit Verwunderung und Sorge nach Ostdeutschland. Was bewegt die Menschen in den neuen Bundesländern, eine rechtspopulistische Partei zur stärksten politischen Kraft zu wählen, wo sich die wirtschaftlichen und sozialen Kennzahlen seit der Deutschen Einheit den westdeutschen Ländern doch immer weiter annähern? Die Herausbildung einer spezifischen ostdeutschen Identität nach dem Mauerfall ist eine Erklärung für das unterschiedliche Lebensgefühl und die sich unterscheidenden Selbstwahrnehmungen in Ost und West. Wie diese aussehen und welche Konsequenzen sich daraus für das vereinte Deutschland zukünftig ergeben, stellt der Berliner Sozialforscher Daniel Kubiak vor. Zum Einstieg liest der Autor und preisgekrönte Hörfunkjournalist Johannes Nichelmann aus seinem frisch erschienenen Buch „Nachwendekinder“, das sich mit der problematischen Erinnerungskultur beschäftigt, aus der sich auch die Konstellation für aktuelle gesellschaftlich-politische Schieflagen im Osten speist.


Johannes Nichelmann Kursleitung


nach oben

vhs Heidelberg e.V.

Bergheimer Str. 76
69115 Heidelberg

E-Mail & Internet

info@vhs-hd.de
Kontaktformular

Telefon

Telefon 06221-911 911
Newsletter

© 2019 Konzept, Gestaltung & Umsetzung: ITEM KG