Als der böse Wolf noch böse war Eine (Rechts-) Geschichte der Wölfe in Deutschland und rund um Heidelberg

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Eintritt frei

Mittwoch, 26. Juni 2019 18:15–19:45 Uhr

Kursnummer 1117e
Dozent Prof. Dr. Andreas Deutsch
Datum Mittwoch, 26.06.2019 18:15–19:45 Uhr
Gebühr kostenlos
Ort

Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Karlsstr. 4
69119 Heidelberg
Vortragssaal

Kursort

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Die Mitarbeiter der Heidelberger Akademie sowie anderer deutscher Wissenschaftsakademien suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit. Die folgenden Vorträge (Dauer jeweils ca. 45 Minuten) gewähren einen Einblick in die aktuellen Arbeiten verschiedener Forschungsstellen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, im herrlichen Innenhof der Akademie bei Brezel und Wein direkt mit den WissenschaftlerInnen ins Gespräch zu kommen. Beginn jeweils 18:15 Uhr, der Eintritt ist frei.

Einer der größten Feinde des Menschen war über die Jahrhunderte hinweg der Wolf. Nicht ohne Grund. Gab es doch bis weit ins 19. Jahrhundert hinein zahlreiche Wölfe – auch in Deutschland und ganz Mitteleuropa. Im schweren Winter 1814/15 kamen allein in der Region Posen 28 Kinder durch Wölfe zu Tode. 1865/66 rissen Wölfe rund um Heidelberg über hundert Tiere. Die Verfolgung der Wölfe war schon im Mittelalter obrigkeitliche Aufgabe. Vor allem in der Frühneuzeit wurde die Bevölkerung zu Treibjagden zwangsverpflichtet. Besonders im 17. Jahrhundert vermutete man hinter den Wolfsplagen indes auch Hexenzauber – und manch ein argloser Bürger wurde als vermeintlicher Werwolf enthauptet.

Prof. Dr. Andreas Deutsch Kursleitung


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